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Simba Dickie automatisiert mit Klinkhammer

Simba Dickie automatisiert mit Klinkhammer

Die Simba Dickie Group optimiert ihre Logistik am Standort Sonneberg. Zu diesem Zweck erweitert der Spielwarenhersteller das Lager und automatisiert Prozesse. Partner bei dem Projekt ist Klinkhammer.

Mit dem Intralogistikspezialisten Klinkhammer ergänzt die Simba Dickie Group das bestehende automatische Kleinteilelager um vier Gassen und einen integrierten Puffer zur Auftragszusammenführung sowie Kommissionierarbeitsplätze. Damit werden die Weichen für die zukünftige Logistikabwicklung in Sonneberg neu gestellt.

Das Produktportfolio von Simba Dickie besteht aus mehr als 4.000 Artikeln im Bereich Spielwaren mit über 20 Marken wie Smoby, Big, Eichhorn, Majorette, Aquaplay, Schuco oder Noris. Die Firmengruppe beschäftigt weltweit ca. 3.000 Mitarbeiter an 30 Standorten.

Mit dem Investitionsvorhaben wird die Lagerkapazität um 18.240 Behälterstellplätze erhöht. Zukünftig sind 31.920 Behälter im AKL untergebracht. In der 7. Gasse wird ein Puffer zur Auftragszusammenführung integriert. Über Durchlaufkanäle werden die Aufträge bereitgestellt, die händisch oder von Kommissionierstaplern zum Versand weitergereicht werden.

Von den Umbaumaßnahmen ist auch der Kommissionierbereich betroffen. Ein ergonomisches Kommissionierkonzept reduziert Fehlerquoten und vereinfacht Abläufe und Prozesse. Zwei ergonomische Ablagetische pro Arbeitsplatz dienen der Aufnahme von jeweils vier Behältern und ermöglichen das gleichzeitige Kommissionieren von acht Aufträgen pro I-Punkt im Multi-Order-Picking-Verfahren.

Der Zugang zu den Regalgassen des Behälterlagers findet über eine Bühnenkonstruktion oberhalb der Vorzonen-Fördertechnik statt. Das Umbaukonzept schließt fünf Baustufen ein, sodass sich die Bestandsanlage bei laufendem Betrieb möglichst ohne Ausfälle betreiben lässt.

Im Rahmen der Erweiterung wird zudem das Warehouse Management System von SAP WM auf SAP EWM umgestellt. Klinkhammer löst zusammen mit seinem SAP-Partner Swan die alte Software ab und bringt diese auf den neuen Stand. Auch das Anlagen-Visualisierungssystem wird von Klinkhammer erweitert. Durch den Datenaustausch zu den Steuerungen der Regalbediengeräte und Fördermittel werden alle Zieldaten und der Status der Ladeeinheiten eindeutig im Visualisierungssystem angezeigt. Betriebsdaten werden erfasst und protokolliert. Eine zukünftige Erweiterungsmöglichkeit des Kleinteilelagers um weitere zwei Gassen wurde bereits berücksichtigt.

 

Text/Foto: Klinkhammer

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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