Zu einer ressourceneffizienten Logistik tragen vielzählige Elemente der Wertschöpfungskette bei. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat eine Kurzanalyse erstellt, die Impulse zur entsprechenden Prozessgestaltung gibt.

Um das Potenzial für mehr Ressourceneffizienz durch die Optimierung von Anlagen und Prozessen aufzuzeigen, hat das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) im Auftrag des Bundesumweltministeriums eine typische Versorgungskette untersucht. Diese schließt die logistischen Prozesse von produzierenden Unternehmen sowie des Groß- und Einzelhandels ein. Zudem wurden die notwendigen Transportprozesse sowie die zum Handel und zur Logistikbranche zugehörigen Immobilien auf Potenziale für Ressourceneffizienz untersucht.
Deutlich wurde, dass die Einsparpotenziale für Material und Energie vielfältig sind. So lassen sich Erfolge durch die Optimierung der Verpackungen, der Fahrzeuge, der Tourenplanung sowie im Bereich der Intralogistik realisieren. Auch die Logistikimmobilien bieten Potenzial für Ressourceneffizienz. In der Kurzanalyse wird ein Beispiel aufgeführt, bei dem ein Logistikzentrum als Plusenergiegebäude mehr Energie erzeugt, als für das Gebäude benötigt wird.

Übergreifende Strategien und Maßnahmen
Die Digitalisierung unterstützt als übergreifende Strategie die aufgeführten Potenziale stärker zu nutzen. Prozesse lassen sich besser analysieren und optimieren sowie Fehlerquellen aufzeigen. Transportprozesse, Intralogistik und Verpackungsaspekte lassen sich mithilfe der Digitalisierung effizienter gestalten. Aufgrund der Prozessautomation verringern sich u. a. Fehlerquoten und somit der Materialverbrauch durch weniger Ausschuss.
Die Kurzanalyse des VDI ZRE zum Thema Ressourceneffizienz in Handel und Logistik lässt sich über den nachfolgenden Button aufrufen.

Text/Foto: VDI ZRE/zozzzzo – stock.adobe.com

 

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