Verläuft der Transport planmäßig? Wo ist die Ware gerade und kommt diese pünktlich an? Beeinträchtigen Temperaturschwankungen oder Erschütterungen ihre Qualität? Im Förderprojekt „SaSch“ entstand eine Lösung für eine intelligente vernetzte Lieferkette.

Wenn das Bauteil zu spät oder gar beschädigt im verarbeitenden Werk eintrifft, ist guter Rat teuer: Um die Produktion nicht zu gefährden, muss das Ersatzprodukt kostenintensiv schnell nachgeliefert werden. Solche zusätzlichen Aufwände sind vermeidbar: Sensortechnologien und automatisierter, standardisierter Datenaustausch ermöglichen eine permanente Überwachung des Transports und schnelles Handeln bei Beschädigungen oder Lieferverzögerungen.
Hier setzt das Förderprojekt „SaSch“ an, das Lösungen für eine vernetzte intelligente Lieferkette entwickelt und getestet hat. Dabei wurden automatisch aktuelle Informationen zum Transportstatus und Zustand der Ware durchgängig erfasst. Die fünf Projektpartner BLG Logistics, Bosch Connected Industry, das Bremer Institut für Produktion und Logistik (Biba) sowie GS1 Germany und Queo haben dazu die technischen und methodischen Voraussetzungen geschaffen und in der Praxis erfolgreich erprobt. Hierbei erfolgte das Tracking einer multimodalen Lieferkette von Bremen nach Vance. Dazu statten die Projektteilnehmer einen Container mit einem Gateway und mehrere Ladungsträger mit Sensoren aus. Zusätzlich wurde die Lösung an einer innerdeutschen Transportkette evaluiert.
Nach erfolgreichem Abschluss des Forschungsprojektes werden die Ergebnisse bei den einzelnen Projektpartnern weiter umgesetzt. Zusätzlich sucht BLG Logistics weitere Anwender, die das Thema auf bestehenden Routen testen möchten.

 

Text/Foto: BLG Logistics / Marcus Meyer

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