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Finnair Cargo setzt auf Expertise von Lödige Industries

Finnair Cargo setzt auf Expertise von Lödige Industries

Die Frachtmengen im Bereich der Luftfracht steigen stetig, durch zeitkritische Güter werden schnelle Umschläge in den Luftfrachtzentren nötig. Diese Faktoren lassen sich nur optimieren, wenn neben der Automatisierung auch die Digitalisierung von Prozessen stetig vorangetrieben wird. Vor diesem Hintergrund ging Anfang des Jahres das Frachtzentrum Finnair COOL Cargo Hub in Helsinki in Betrieb, ausgestattet mit entsprechender Lagerlogistik und Software des Unternehmens Lödige Industries, Warburg.

Das Luftfrachtunternehmen Finnair Cargo begann im Jahr 2016 mit den Baumaßnahmen, die das unternehmenseigene Frachtzentrum am Flughafen Helsinki modernisieren und den gestiegenen Anforderungen der Luftfrachtlogistik anpassen sollten. Die Anlage wurde komplett neu geplant und sollte mit einer modernen Ausstattung den steigenden Anforderungen an Luftfrachtlogistikzentren Rechnung tragen. Als Partner für dieses Großprojekt wählte Finnair den Luftfrachtlogistik-Spezialisten Lödige Industries, der das Unternehmen von der Konstruktion über die Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme begleitete.

In den vergangenen Jahren stiegen nicht nur die reine Menge von Luftfrachtgütern, sondern auch die Anforderungen an die Transportgeschwindigkeiten und -bedingungen an. Bei vielen Waren zählen neben dem schnellen Transport auch Faktoren wie die Temperaturregulierung eine wichtige Rolle: Zum Beispiel müssen pharmazeutische Produkte über den kompletten Transportweg nicht nur bei einer bestimmten Temperatur gelagert werden, sondern diese muss auch über die komplette Strecke dokumentiert werden. Für Lödige Industries galt es also, eine Lösung zu entwickeln, die die Anforderungen der geplanten Finnair-Anlage erfüllte.

Auf 31000 m2 entstand das Finnair COOL Cargo Hub mit einer Lagerkapazität von rd. 580 ULDs (Aircraft Unit Load Devices) und 2000 Paletten. Das Unternehmen aus Warburg stellte das ULD- und Automated Storage and Retrieval System (ASRS) sowie das Lagerverwaltungssystem zur Verfügung. Bereits seit 25 Jahren verwendet das Unternehmen intern entwickelte Software für die Automatisierung der eigenen Anlagen. Elf höhenverstellbare Be- und Entladestationen für ULDs mit einer Länge von zehn bis zwanzig Fuß und einem maximalen Gütergewicht von 13,6 t gehörten ebenso zum Lieferumfang wie elf Regalbediengeräte, welche die mehr als 2000 Paletten auf fünf Etagen und in Regalhöhen von bis zu zwölf Metern bevorraten. Auch zwei in den Förderfluss integrierte X-Ray-Maschinen zur Inspektion der Fracht sind Bestandteil der Logistik.

 

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach mehr als 20 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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