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Das können Hub-Kipptische mit Sonder-Ladungsträgern

Das können Hub-Kipptische mit Sonder-Ladungsträgern

Ergonomische und sichere Taktmontage mit Hub-Kipptischen und Sonder-Ladungsträgern

Das Unternehmen Aerzen, ein Hersteller von Gebläsen und Verdichtern, hat mithilfe einer neuen Montagelinie seine Prozesse optimiert. Eine wichtige Aufgabe übernehmen in diesem Zusammenhang Hub-Kipptische mit Sonder-Ladungsträgern aus dem Hause Gruse Maschinenbau.

Mithilfe der Sonder-Ladungsträger und der Hub-Kipptische lassen sich die Gebläse in die gewünschte Arbeitsposition bringen

In der Vergangenheit fand die Montage der Gebläse bei Aerzen an verschiedenen Arbeitsplätzen statt. Das für die Arbeiten erforderliche Material wurde an mehreren Stellen im Betrieb bevorratet. Eine Zusammenführung der Materialien und der dezentralen Montagearbeitsplätze in einer Montagelinie sollte den Prozess optimieren. Den Auftrag zur Realisierung der Linie erhielt der Maschinenbauer Gruse.

Umsetzung eines definierten Konzepts zu einer getakteten Montagelinie

Zum Einsatz kommen sechs mobile Ladungsträger, die mit einer drehbaren Montageplatte und einem Rundschienen-Fahrwerk ausgestattet sind. Weitere Elemente sind vier Montagearbeitsplätze mit Hub-Kipptischen, die jeweils in einer Grube installiert sind.

Zunächst verankern die Werker die Gebläse per Montageplatte auf den Sonder-Ladungsträgern. Anschließend können die Monteure die Ladungsträger zu ihrem Arbeitsplatz fahren. Aufgrund des Rundschienen-Systems lassen sich die Ladungsträger, die mit Werkstück bis zu 2,5 Tonnen auf die Waage bringen, problemlos manuell bewegen.

“Mit der neuen Montagelinie optimieren wir die Durchlaufzeit,
reduzieren den Platzbedarf und die Materialbestände”
Rouven Gasde, Bachelor of Engineering und Lean Manager bei Aerzen

Den Ladungsträger einschließlich des Werkstücks kann der Monteur auf dem Hub-Kipptisch manuell bis zu 360° drehen und in vier 90°-Schritten arretieren. Per Hub-Kipptisch lassen sich die Gebläse in die gewünschte Position heben, senken und bis zu 90° stufenlos neigen. Somit kann der Werker in einer ergonomischen Arbeitsposition seine Aufgaben erledigen.

Ein Sicherheits-Laserscanner lässt die Bedienung des Hubtischs erst zu, wenn sich keine Person und kein Objekt im Sicherheitsbereich befinden. Sobald der Monteur dies am Steuerpult bestätigt, gibt der Scanner grünes Licht.

Fotos: Gruse Maschinenbau

Diesen und weitere interessante Artikel lesen Sie im f+h E-Paper 12/2017!

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Veröffentlicht von

Holger Seybold

In meiner täglichen Arbeit werde ich mit unterschiedlichen Technologien und abwechslungsreichen Herausforderungen konfrontiert. Die multimedialen Möglichkeiten sowie die Kommunikation via Social Media inspirieren dabei nicht nur meine journalistische Arbeit, sondern bieten auch dem Leser einen echten Mehrwert.

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