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C-Teile sicher im Blick haben

C-Teile sicher im Blick haben

Aus „Kanban online“ wird Lisa. Keller & Kalmbach, Spezialist für Verbindungs- und Befestigungstechnik und Experte für C-Teile-Management, hat sein Informationssystem umfassend weiterentwickelt und neu positioniert.

Schlanke Prozesse spielen bei C-Teilen eine maßgebliche Rolle, sind die Kosten doch rund um Beschaffung, Lagerung und Bereitstellung um ein Vielfaches höher als der Teilepreis selbst. So verwundert es nicht, dass Unternehmen zunehmend ihren Fokus auf ebendiese Teile richten und nach den passenden Lösungen suchen, auch um freie Ressourcen für die entscheidenden A- und B-Teile nutzen zu können. Transparenz ist hierbei entscheidend. Für Keller & Kalmbach, u. a. Anbieter von Verbindungselementen und Befestigungstechnik, gehört dies zum Tagesgeschäft. Schon früh entwickelte sich das Unternehmen weg vom Händler hin zu einem Spezialisten für C-Teile-Management mit einem breiten Dienstleistungs- und Serviceangebot.

Mit Lisa positioniert sich Keller & Kalmbach neu im C-Teile-Markt

„Sobald sich unsere Kunden für ein Kanban-System entschieden haben, spricht man neben der Digitalisierung von Prozessen über Transparenz und mögliche Auswertungen rund um logistische Stamm- und Bewegungsdaten des eingesetzten Logistiksystems. Und über kontinuierliche Optimierungen. Hier kommt unsere webbasierte Plattform Lisa ins Spiel. Sie stellt Daten in Echtzeit bereit und sorgt dafür, dass Kunden ihre C-Teile sicher im Blick haben“, so Andreas Jäger, Projektleiter Customer Logistic and Services bei Keller & Kalmbach.
Lisa steht für Logistics Information and Service Application und löst die bisherige Plattform „Kanban online“ ab. Mit Lisa gelingen Verwaltung, Analyse und Optimierung von C-Teilen im Handumdrehen. Damit das funktioniert, setzt das Unternehmen überwiegend vollautomatische Systeme für die Bedarfsauslösung ein. Die Nutzung von Lisa erfordert keine Software-Installation. Anwender können mit der Software auch High- bzw. Lowrunner ermitteln, Datenexporte erstellen und Projektdaten einsehen. Keller & Kalmbach setzt die Plattform seit 2009 ein und entwickelt das System inhouse kontinuierlich weiter – mit Lisa nun in einer neuen Identität. Grundsätzlich lassen sich alle Kanban-Systeme von Keller & Kalmbach über die Plattform abbilden. Auch über Elogistics angebundene Drittlieferanten sind integriert, sodass sich Statistiken unternehmensübergreifend visualisieren lassen. Elogistics ist eine Software-Lösung von Keller & Kalmbach, die zur automatisierten Warenbewirtschaftung dient und die Steuerung aller Material- und Informationsflüsse von Artikeln mit wiederkehrenden Bedarfen ermöglicht.

Lisa unterstützt Industrieunternehmen mit neuen Features

Betrachtet man die neuen Funktionalitäten von Lisa, so fällt auf, dass bei dem familiengeführten Unternehmen der Blick auf praktische Features gerichtet und die Plattform mit mehr Interaktion ausgestattet wurde. So lassen sich Forecastzahlen durch die tatsächlichen Anlieferungen bzw. Abrufe verifizieren und in einer Graphik anzeigen. Dadurch kann die Produktionsplanung überprüft und verbessert werden. Für Keller & Kalmbach ermöglicht die Funktion eine schnelle dispositive Reaktion zur nachhaltigen Sicherstellung der Kundenversorgung. Zudem ist eine digitale Abbildung der implementierten Regal- und Behälterinfrastruktur integriert – mit hilfreichem Ampelsystem. Mit nur einem Mausklick lassen sich umfassende Informationen zu einem Kanbanbehälter anzeigen – der Anwender sieht ad hoc, wie viele Behälter sich aktuell im Regal befinden und ob eine Nachlieferung möglicherweise schon auf dem Weg ist. Über das darauf aufbauende Alarmsystem wird proaktiv eine Alarmmeldung bei drohendem Versorgungsengpass abgesetzt.


Bildunterschrift: Keller & Kalmbach setzt auf Logistiksysteme, die Prozesse nachhaltig schlank gestalten und für Transparenz sorgen

In der Produktionslogistik nimmt der C-Teile-Spezialist eine zunehmende Integration von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets war. Lisa verfügt über einen integrierten QR-Code und ermöglicht es dem Anwender, über jedes mobile Endgerät einen Blick auf ein gewünschtes Regal oder einen spezifischen Behälter zu werfen. Eine praktische Funktion, wenn ein Mitarbeiter an einem Regal steht und hierzu Informationen zu einem Behälter, dem darin enthaltenen Artikel oder dem aktuellen Bestand, abrufen möchte.

Keller & Kalmbach arbeitet auf Hochtouren an neuen Entwicklungen von Lisa und richtet seinen Fokus zunehmend auf Vernetzung und Digitalisierung von Prozessen. „Wir verraten nur so viel – die Features werden dafür sorgen, dass Industrieunternehmen einen noch besseren Überblick über den Einsatz ihrer C-Teile und ein wichtiges Instrument für ihr Monitoring erhalten“, verspricht Jäger. Ohnehin habe man Bigdata-Analysen fest im Blick, um Daten aus unterschiedlichen internen und externen Quellen miteinander zu verknüpfen und somit detaillierte Auswertungen bereitstellen zu können. Daneben arbeitet der C-Teile-Spezialist an einem Konzept für eine noch bessere logistische und produktbezogene Beratung und entwickelt Logistiksysteme kontinuierlich weiter, um fit für zukünftige Anforderungen zu sein.

Text/Foto: Keller & Kalmbach

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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