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Kennzeichnung hoch drei

Cellpack Electrical Products nutzt verschiedene Kennzeichnungssysteme von Bluhm

14.11.2023
von Redaktion F+H

In Produktion und im Versand bedient sich das Unternehmen Cellpack Electrical Products des Know-hows der Bluhm Systeme GmbH aus Rheinbreitbach. Konkret geht es um die Etikettierung von Verpackungsbeuteln, die Kennzeichnung von Schläuchen und die Bedruckung von Versandkartons. Mithilfe der Kennzeichnungssysteme stellt der Anwender eine weltweit kurzfristige Lieferung der Produkte sicher.

Cellpack Electrical Products, ein mittelständisches Unternehmen der Behr Bircher Cellpack (BBC) Gruppe in Villmergen/Schweiz, entwickelt und fertigt seit 50 Jahren Kabel-Verbindungs-Systeme sowie Zubehör für Nieder- und Mittelspannung bis 42 kV. Produziert wird überwiegend an den deutschen Standorten Waldshut-Tiengen und Radeberg. Mit eigenen Vertriebsgesellschaften in vielen Ländern ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner für Energieversorgung und -verteilung, für den Elektro-Fachhandel, das Fachhandwerk und die Industrie.

Die professionellen Systeme für Kabelverbindungen und Abzweigungen sorgen nicht nur für zuverlässige und qualitativ hochwertige elektrische Verbindungen, sondern auch für den notwendigen mechanischen Schutz. Die dauerhafte Betriebs- und langjährige Funktionssicherheit für die Kunden steht dabei an erster Stelle. Abhängig von den Applikationen der Kunden und den Einsatzgebieten kommen unterschiedliche Technologien wie Verguss mit Gießharz oder Gel, Warmschrumpflösungen oder anspruchsvolle Systeme aus Silikon und EPDM zum Einsatz.

Know-how steckt auch in der Technik, mit der bei Cellpack Verpackungsbeutel etikettiert, Schläuche gekennzeichnet oder Kartons bedruckt werden: Denn hier sind verschiedene Kennzeichnungsgeräte der Bluhm Systeme GmbH am Werk. Cellpack-Produkte stehen nicht nur für hohe Produktqualität made in Germany. Standardprodukte wie kundenspezifische Lösungen müssen weltweit kurzfristig lieferbar sein. In den flexiblen und effizienten Produktionsprozessen setzt Cellpack daher auf Kennzeichnungssysteme von Bluhm.

Etikettierung mit Roboter: Alpha Compact

Die Kennzeichnung von 2-Kammer-Beuteln für Gießharze geschieht automatisiert: Die mit den entsprechenden Gefahrensymbolen und mehrsprachigen Hinweisen bedruckten Etiketten werden im Vorfeld in zwei Etikettenspender eingelegt. Diese Spender vom Typ Alpha Compact stammen aus dem Portfolio des Kennzeichnungsanbieters Bluhm. Sie haben kompakte Maße und ließen sich daher problemlos in die Fertigungsanlage der Gießharzbeutel integrieren. Ein Roboterarm nimmt die Beutel nach deren Herstellung vom Förderband und platziert diese zentriert zwischen die beiden Etikettenspender. Die Alpha Compact-Anlagen bringen die Etiketten im TampBlow-Verfahren berührungslos auf die Vorder- und Rückseiten der Beutel auf. Anschließend legt der Roboterarm die etikettierten Beutel in eine Ausgabewanne.

Alpha Compact Etikettenspender sind nicht nur kompakt, sondern vor allem robust, zuverlässig und langlebig. Bereits vor mehr als 30 Jahren fertigte Bluhm Systeme die ersten Alpha-Spender und entwickelte die Geräte seitdem kontinuierlich weiter. Mittlerweile existieren verschiedene Modelle, die mit unterschiedlichen Steuerungen, Appliziereinheiten und Spendeverfahren (TampBlow oder WipeOn) arbeiten. Der schnellste Alpha ist inzwischen in der Lage, bis zu 1.100 Etiketten pro Minute positionsgenau aufzuspenden.

Die Kennzeichnung von 2-Kammer-Beuteln für Gießharze geschieht automatisiert

 

Kontrastreiche Schlauchbedruckung: Linx Continuous-Inkjet

Auf mehreren Fertigungslinien wird am Standort Waldshut-Tiengen ein breites Portfolio an Schrumpfschläuchen für die Nieder- und Mittelspannung produziert. Diese Warmschrumpfschläuche werden direkt nach ihrer Herstellung von einem Continuous-Inkjet-Drucker mit Firmennamen, Artikelbezeichnung und Produktionscode bedruckt. Dafür wird ein Drucker vom Typ Linx eingesetzt, der ebenfalls aus dem Hause Bluhm Systeme stammt. Da die Schläuche schwarz sind, empfahlen die Bluhm-Experten die Verwendung einer pigmentierten Tinte, die einen hohen Kontrast zum dunklen Untergrund herstellt. Im Gegensatz zu normaler weißer Tinte enthält pigmentierte Tinte kleine Farbpigmente, die sich (ähnlich dem Deckweiß im Farbkasten) wie eine deckende Schicht auf die bedruckte Oberfläche legen. Der Druck ist daher auf schwarzem Grund äußerst kontrastreich und sehr gut lesbar.

Neben Buchstaben und Zahlen, wie sie bei Cellpack gedruckt werden, können Linx-Drucker auch Logos, Grafiken und Barcodes darstellen. Schriften mit einer Höhe von bis zu 13 Millimetern sind ebenso möglich wie Druckgeschwindigkeiten von bis zu 6,25 m/s. Von den Anwendern werden die Linx-Continuous-Inkjet-Drucker wegen ihrer einfachen Bedienung und den vielen Automatismen geschätzt. So laufen zum Beispiel beim Abschalten der Geräte alle Reinigungsvorgänge automatisch ab. Auch Wartungsaufgaben lassen sich spielend leicht vom Anwender selbst übernehmen.

Nicht nur Teile der Produktion, sondern auch die Konfektionierung der Versandkartons findet bei Cellpack automatisch statt: Mithilfe eines Roboters werden einzelne Produktkartons auftragsbezogen in Versandkartons gepackt. Das funktioniert nur, wenn der Roboter die Kartoninhalte automatisiert auslesen kann. Daher wird jeder Karton mit einem EAN-13-Barcode versehen, in dem Bezeichnung, Artikelnummer und Use-Before-Datum des jeweiligen Inhalts verschlüsselt wurden. Für den Kunden werden diese Informationen zusätzlich in Klarschrift aufgebracht.

Die Tinte enthält kleine Farbpigmente, die sich wie eine deckende Schicht auf die bedruckte Oberfläche legen.
Der Druck ist daher auf schwarzem Grund gut lesbar

 

Hochauflösende Kartonbedruckung: iJet-Tintenstrahldrucker

Für eine solche Kennzeichnung werden häufig Etiketten eingesetzt. Einfacher und kostengünstiger ist jedoch die Direktbedruckung der Kartons. Cellpack setzt an dieser Stelle einen thermischen Tintenstrahldrucker von Bluhm Systeme ein. Der Markoprint iJet ist ein schnelles Gerät, das saugfähige Oberflächen mit einer Auflösung von bis zu 600 dpi bedrucken kann. Das Druckbild des iJet hält daher mühelos dem Vergleich mit einem Etikett stand.

Verwendet wird ein Tintenkartuschensystem von Hewlett Packard, bei dem jede Kartusche einen eigenen Druckkopf enthält. Somit wird bei jedem Patronentausch gleichzeitig der Druckkopf ersetzt. Aufgrund der Kartuschengröße druckt der iJet in einer Schrifthöhe von bis zu 12,5 mm.

Der Tintenverbrauch richtet sich nach der Druckmenge. Bei Cellpack muss die Kartusche zum Beispiel etwa alle drei Wochen gewechselt werden. Soll Tinte eingespart werden, ließe sich zum Beispiel die Druckauflösung reduzieren. Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung von nur einer der beiden verfügbaren Düsenreihen. Die Software i-Design von Bluhm Systeme ermöglicht es, die Reichweite der Kartusche vom PC aus auf Knopfdruck zu ermitteln und Tintensparvarianten durchzuspielen.

Datenbankverknüpfung für Highspeed-Druck: i-Design

Über i-Design lassen sich zudem Druckbilder gestalten und an den Drucker senden. Der i-Jet ist ein Highspeed-Drucker, der Geschwindigkeiten von bis zu 180 m/min realisieren kann. Die Felder für variable Daten werden bei Verknüpfung mit einer Datenbank über i-Design automatisch und in Hochgeschwindigkeit ausgefüllt. Das bedeutet, dass atemberaubende 50 Textwechsel pro Sekunde möglich sind. Diese Druckgeschwindigkeiten sind mit bloßem Auge genauso wenig erkennbar wie die Energie, die durch die Kabelverbindungen von Cellpack fliest. Viel technisches Know-how steckt somit nicht nur in den Cellpack-Produkten selbst, sondern auch in den Systemen für deren Kennzeichnung.

Text/Fotos: Bluhm Systeme

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