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Geschäftsstrategien

Kalmar Germany strukturiert um

28.05.2024
von Redaktion F+H

Das Kalmar-Germany-Führungsteam (v. l. n. r.): Klaus Dorn, Leiter Service/Ersatzeile,
Harald Kraft, Geschäftsführer, und Jörg Reppin, Leiter Vertrieb

Die Kalmar Germany GmbH, Hamburg, hat die Umsetzung verschiedener struktureller Maßnahmen gestartet. Mit deren Hilfe will die Landesgesellschaft des schwedischen Flurförderzeugherstellers die Kundennähe verbessern.

„Wir machen einen großen Schritt“, so Harald Kraft, Geschäftsführer der Kalmar Germany GmbH. Vertrieb, Service und Informationsfluss vom und zum Kunden werde man intensivieren. Der persönliche Kontakt werde mit Online-Angeboten, Servicevereinbarungen, Insight-Flottenmanagement und weiteren Digital Services schneller und einfacher werden.

Veränderungen im Vertrieb
Das Vertriebsteam wird auf zehn Mitarbeiter aufgestockt und die Vertriebsgebiete neu gegliedert. Alle Verkaufsleiter sind nun für Neugeräte, Inzahlungnahmen und Servicepakete der Ansprechpartner. Die Teilung zwischen Industriekunden und Container-Terminals wird aufgehoben und die Betreiber können nun alle Geräte aus dem Portfolio des Herstellers mit ihrem Ansprechpartner konfigurieren.
„Im Service ändert sich wenig, denn unsere Servicetechniker betreuen Container- und Industriestapler gleichermaßen“, betont Klaus Dorn, Leiter der Serviceabteilung. „Wir werden aber auch – so wie in den vergangenen drei Jahren unser Serviceteam ausbauen.“
Im Backoffice in Hamburg wird der Support ebenfalls personell angepasst. Denn die Beurteilung von Gebrauchtmaschinen ist primär Sache der Serviceabteilung. Aktuell sind 120 firmeneigene Servicetechniker deutschlandweit im Einsatz. Fünf regionale Serviceleiter koordinieren die Bewertung von Gebrauchtmaschinen.
Laut Kalmar-Vertriebsleiter Jörg Reppin setzt das Unternehmen mehr als 250 Neugeräte pro Jahr in Deutschland ab. „Darauf konzentrieren sich unsere künftig zehn Verkäufer ausschließlich. Sie arbeiten bei Inzahlungnahmen mit dem neu zu installierenden Manager für Gebrauchtmaschinen zusammen.“

Vertrieb und Service wachsen zusammen
Investitionsentscheidungen im Bereich Flurförderzeuge hängen maßgeblich vom Service und der Ersatzteil-Verfügbarkeit ab. „Vertrieb und Service wachsen zu einer Einheit zusammen und agieren gemeinsam“, so Kraft. Das greife auch bei Key-Account-Kunden, die etwa bei Servicebelangen im Backoffice nun feste Ansprechpartner haben. Die vier Kalmar-Händler wären weiterhin für das Unternehmen aktiv, „verlieren aber ihre Exklusivgebiete.“

Text/Foto: Winfried Bauer/Kalmar

 

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