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Werkslogistik

Flender mit neuer Logistikhalle am Standort Voerde

23.05.2023
von Redaktion F+H

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Mit der Investition in die Werkslogistik am Standort Voerde hat der Antriebshersteller Flender die Intralogistik überarbeitet. Zu den Merkmalen des Konzepts gehören die Reduktion von CO2-Emissionen durch optimierte Transportwege.

Der Antriebshersteller Flender hat die Bauarbeiten für die Erweiterung seines Standorts in Voerde am Niederrhein mit der Eröffnung einer neuen Logistik- und Lagerhalle für die Montage von Großgetrieben offiziell beendet. Die Halle ist auf einer Freifläche auf dem Betriebsgelände auf etwa 8.000 m² entstanden. Der Neubau ist Teil der Investitionen des Unternehmens, um das erwartete Wachstum im globalen Windenergiegeschäft abwickeln zu können und die Energiewende in Europa voranzutreiben. Neben Großkomponenten für Windkraftgetriebe dient die Logistikhalle auch dem Industriegeschäft des global tätigen Antriebsspezialisten.

Andreas Evertz (6. v. r.), Flender-Geschäftsführer, eröffnet zusammen mit Mark Zundel (7. v. r.), Standortleiter, sowie Markus Ritte (9. v. r.), Leiter Flender Real Estate NRW, und weiteren Mitarbeitern die noch nahezu leere Logistikhalle. In ihr werden Getriebekomponenten unter anderem für die Windenergie für die Montage aufbereitet

Umfangreiches Logistikkonzept
Die neue Halle ist Teil eines Logistikkonzepts, das die Anmietung einer weiteren Halle mit rund 10.000 m² direkt neben dem Werksgelände umfasst und an den Maßstäben einer nachhaltigen Fertigung entwickelt wurde. Flender-CEO Andreas Evertz: „Mit den neuen Lagerflächen gestalten wir unsere Logistikprozesse nachhaltig und reduzieren so einen erheblichen Teil der bisherigen Transportwege und die damit verbundenen CO2-Emissionen. Zuvor dezentral gelagerte Komponenten können nun zentral gelagert und mit optimierten Transportwegen schneller für die Montage bereitgestellt werden. Die Energie für die Großteilewaschmaschine kommt über Fernwärme. Die Getriebeteile können durch die kurzen Materialwege von der Lkw-Entladung bis in die Großgetriebemontage überdacht über eine separate Schleuse transportiert werden. Zudem werden wir das Dach der neuen Halle noch mit Photovoltaikmodulen ausstatten. Mit Maßnahmen wie diesen konnten wir unsere CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren um 79 Prozent reduzieren und kommen unserem Ziel, komplett CO2-neutral zu agieren Schritt für Schritt näher.“
Laut Markus Ritte, Leiter von Flender Real Estate NRW, wurde das Bauprojekt innerhalb von zwölf Monaten fertiggestellt. „Bei der Auswahl der mitarbeitenden Firmen haben wir uns bewusst für regionale Firmen entschieden, um auch hier das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben.“ Der 200 m lange und 40 m breite Neubau beheimate neben Lagerflächen den Wareneingang, die Wareneingangskontrolle und einen Reinigungsbereich mit einer Großteilewaschmaschine.
Das Unternehmen produziert in Voerde Getriebe und Antriebssysteme für die Windbranche und das Industriegeschäft. Für die Windenergie unter der Produktmarke Winergy gehören dazu seit einiger Zeit auch komplette Antriebsstränge bestehend aus Getriebe und Generator mit großen und schweren Komponenten. Mit einer Fläche von 276.000 m² und rund 1.500 Mitarbeitern ist Voerde der größte Flender-Standort in Deutschland.

Text/Fotos: Flender

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