Auf der Logimat 2025 präsentierte K.Hartwall zum ersten Mal den autonomen mobilen Roboter A-Mate Lite der Öffentlichkeit. Nun gewann das neue Mitglied der AMR-Produktfamilie den Red Dot Product Design Award.
Am 11. März fand die offizielle Produkteinführung des autonomen mobilen Roboters A-Mate Lite auf der Logimat in Stuttgart. Nun hat der Red Dot Award dem Fahrzeug des Lösungsanbieters für die Intralogistik mit Stammsitz in Finnland den Product Design Award in der Kategorie Nutzfahrzeuge verliehen.
„Sowohl mit der Funktion als auch mit dem Design haben wir eine neue AMR-Klasse definiert. Die Kinematik für Ladungsbewegung ist neu und unterstützt das schlanke Design“, Dr. Ralf Kleedörfer, Head of Automation der K.Hartwall GmbH. „Damit ist unser A-Mate Lite prädestiniert für den innerbetrieblichen Transport von Waren in Ladungsträgern, die kleiner sind als Paletten. Wir spüren die Veränderung der Logistik hin zu kleineren Gebinden und das gleichzeitig höhere interne Transportaufkommen. Dem tragen wir nun durch ein kleines, kostengünstiges Gerät mit geringem Flächenverbrauch Rechnung.“
Das Produktdesign wurde von Gerhard Habedank, Leiter der Entwicklungsabteilung bei der K.Hartwall GmbH, und Meike Hahr vom externen Design Studio Creative Specialists in Hamburg entwickelt. A-Mate Lite ist der erste vollelektrische mobile Roboter mit Gegengewicht in seiner Klasse und wurde für den Transport von Halbeuropaletten, Bodenrollern und Rollbehältern konzipiert. Das flexible Gabelkonzept ermöglicht auch die Handhabung anwendungsspezifischer Ladungsträger. Die maximale Tragfähigkeit beträgt 600 kg und die maximale Hubhöhe liegt bei 300 mm.
Erscheinungsbild vereint vielfältige Aspekte
Vor der Integration von automatisierten Prozessen und mobilen Robotern müssen Anwender Vertrauen in die Funktion und Umsetzung des Systems aufbauen. Daher unterstreicht das Erscheinungsbild die Präzision, mit der das Fahrzeug arbeitet, den Integrationsgrad von Sensoren und Sicherheitseinrichtungen und die Zuverlässigkeit einer kompakten, durchdachten Maschine.
Das Fahrzeug wurde bewusst nicht-aggressiv gestaltet. Die Benutzeroberfläche ist maximal vereinfacht und besteht primär aus einem komfortabel zu bedienenden Display und den vorgeschriebenen Not-Stopp-Tasten. Die Leuchtringe an den Seiten informieren von weitem über den Fahrzeugstatus und bevorstehende Bewegungen und haben mit ihrer ikonischen, vertikalen Form einen hohen Wiederkennungswert im Marktumfeld. Zur Inbetriebnahme und für Wartungsarbeiten lassen sich die zwei Abdeckungen leicht abnehmen.
„Die wichtigsten Attribute des Produkts bilden das Fundament unserer Designsprache“, so Mahr. „Durch die nahtlose Integration aller technischen Elemente in ein zugängliches, klar gestaltetes Erscheinungsbild werden der hohe Entwicklungsstand und der Designanspruch des Produkts sichtbar. Die Reduktion und Anordnung der Bedienelemente erleichtern den intuitiven Zugang bei Nutzern. Seitlich integrierte Leuchtringe sorgen für die eindeutige Sichtbarkeit des Roboters sowie eine klare Erkennbarkeit der Betriebszustände.“
Die offizielle Preisverleihung des Red Dot Product Design Awards findet am 8. Juli bei der „Red Dot Gala and Designers Night“ in Essen statt.
Text/Foto: K.Hartwall






