Startpunkt der nächsten Entwicklungsstufe: Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung auf der German Robotics Conference 2026 setzen Timo Gessmann (CTO Schunk) und Prof. Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer (Institutsdirektor DLR-Institut für Robotik und Mechatronik)
ein gemeinsames Zeichen
Das Unternehmen Schunk, Lauffen, und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln, vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich humanoider Roboterhände. Auf der German Robotics Conference 2026 in Köln vereinbarten beide Seiten, den Technologietransfer von der Forschung in die Industrie zu beschleunigen.
Das DLR verfügt an seinem Institut für Robotik und Mechatronik über umfassende Erfahrung in der Entwicklung von Roboterlösungen und arbeitet bereits seit rund 20 Jahren mit Schunk zusammen. Mit der erweiterten Kooperation knüpfen beide Seiten an diese langjährige Partnerschaft an und bündeln ihre Technologiekompetenz.

Austausch mit der Politik: Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, im Gespräch mit Timo Gessmann am Stand des RIG-Clusters „Manipulate Anything, Anywhere, Anytime“
Feinmotorische Fähigkeiten gezielt ausbauen
Die DLR-Technologie soll künftig in die neuen modularen humanoiden Roboterhände von Schunk einfließen und dort für industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden. Auf diese Weise lassen sich menschenähnliche Geschicklichkeit und feinmotorische Manipulationsfertigkeiten für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben gezielt entwickeln.
Die German Robotics Conference, ausgerichtet vom Robotics Institute Germany, bringt Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups zusammen, um die Verbindung zwischen Forschung und Technologietransfer zu stärken. Vor Ort machte sich auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, ein Bild vom aktuellen Stand der Robotik und tauschte sich mit Schunk über die Rolle von Zusammenarbeit und Technologieoffenheit für die Robotik und KI in Deutschland aus.
Text/Fotos: DLR, Schunk






