Eine neue VDI-Richtlinie unterstützt den sicheren Einsatz von Drohnen in Logistik, Inspektion und Vermessung. VDI 5912 Blatt 2 legt konkrete Anforderungen für Start- und Landeplätze unbemannter Luftfahrtsysteme fest.
Die VDI 5912 Blatt 2 befasst sich mit der Planung, Bewertung, Ausgestaltung und Genehmigung von Start- und Landeflächen für unbemannte Luftfahrtsysteme. Ziel ist es, zuverlässige und risikoarme Drohnenflüge zu ermöglichen. Klare Anforderungen und anschauliche Beispiele sollen darüber hinaus zu mehr Sicherheit beitragen.
Der Anwendungsbereich umfasst in erster Linie VTOL- und STOL-Drohnenklassen mit einer maximalen Startmasse von weniger als 25 kg. Für Drohnen mit größerer Startmasse gelten die formulierten Anforderungen als Empfehlungen.
Ergänzung zur bestehenden Grundlagenrichtlinie
Die Grundlagen zum sicheren Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge werden bereits in der VDI 5912 Blatt 1 beschrieben. Diese definiert Verantwortlichkeiten, Notfallverfahren sowie Flugvorbereitung und Flugdurchführung im Detail. Beide Richtlinien bilden wichtige Bausteine zur Sicherheit und Genehmigungsfähigkeit im wachsenden UAS-Ökosystem.
Mit dem zunehmenden professionellen Einsatz von Drohnen in verschiedenen Anwendungsbereichen wächst der Bedarf an klaren, praxisnahen Vorgaben für deren sicheren Betrieb. Die neue Richtlinie trägt diesem Bedarf Rechnung und bietet Anwendern konkrete Hilfestellung.
Text/Foto: VDI/ salarko – stock.adobe.com






