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Ersatzteillogistik wird zentralisiert

Mainova baut Regionallager in Frankfurt Ost

16.03.2026
von Redaktion F+H

Der Energieversorger Mainova führt seine Ersatzteillogistik in einem neuen Regionallager zusammen. Realisiert wird das Projekt von der Jungheinrich AG, Hamburg.

Zentraler Bestandteil der neuen Lösung ist ein Schmalganglager mit rund 6.200 Palettenstellplätzen und einer Regalhöhe von bis zu 17,1 Metern. Die Mainova AG versorgt mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Für die Ein- und Auslagerung kommen zwei Jungheinrich-Dreiseitenstapler vom Typ EKX 516 zum Einsatz.
Ergänzt wird das Palettenlager durch ein Kleinteilelager mit einer Lagerhöhe von 7,5 Metern. Elf Jungheinrich-Liftregale übernehmen im Kleinteilelager die Kommissionierung nach dem Ware-zur-Person-Prinzip.
Darüber hinaus integriert Mainova ein Breitganglager in den neuen Hallenkomplex. In dem 10 Meter hohen Hallenabschnitt befinden sich neben Standardregalen auch doppeltiefe Palettenregale. Die Bedienung übernimmt ein Elektro-Vierradstapler vom Typ EFG 425k.

Speziallösungen für Langgut und Gefahrstoffe
Für die Lagerung von Langgut kommen sowohl im Neubau als auch in einer benachbarten Bestandshalle Kragarmregale zum Einsatz. Während das Kragarmregal im Neubau ebenfalls vom EFG 425k bedient wird, liefert Jungheinrich für die Bedienung der Kragarmregale in der Bestandshalle als Generalunternehmer ein Spezialfahrzeug von Hubtex und bindet auch diesen Lagerbereich in das Konzept ein.
In der neuen Halle entsteht zudem ein separates Gefahrstofflager mit manuell bedienten Fachbodenregalen, in denen unter anderem Öle und Lacke gelagert werden. Insgesamt werden drei neu miteinander verbundene Hallenbereiche mit Höhen von 25, 10 und 5 Metern sowie eine zusätzliche Bestandshalle mit Lagertechnik ausgestattet. Die Hallenabschnitte sind so konzipiert, dass ein durchgängiger Materialfluss ohne bauliche Unterbrechungen möglich ist.

Partnerschaft wird fortgesetzt
Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe war ein EU-weites Vergabeverfahren, aus dem Jungheinrich als Bestbieter hervorging. Damit wird die Zusammenarbeit mit dem Energieversorger fortgesetzt. 2022 hatte Jungheinrich bei dem Unternehmen zwei kleinere Lagerprojekte umgesetzt und dabei seine Kompetenz als Systemanbieter unter Beweis gestellt. Der Go-Live des neuen Regionallagers ist für März 2027 geplant.

Text/Foto: Jungheinrich

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