Der TÜV Rheinland bestätigt Lenze eine cybersichere Produktentwicklung gemäß internationaler Norm. Die Zertifizierung bereitet den Antriebsspezialisten auf den EU Cyber Resilience Act vor.
Die Lenze SE ist seit November 2025 nach IEC 62443-4-1 zertifiziert. Damit bestätigt der TÜV Rheinland, dass Lenze die Anforderungen der Norm an einen sicheren Entwicklungsprozess erfüllt. Die Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des EU Cyber Resilience Act, der ab Dezember 2027 für Maschinenbauer und deren Zulieferer verbindlich wird.
Security by Design im Produktlebenszyklus
Mit der IEC 62443-4-1-Zertifizierung weist Lenze nach, dass das Unternehmen Security „by Design“ im Produktlebenszyklus konsequent umsetzt. Dies umfasst alle Phasen von der Konzeption über die Entwicklung bis zur Wartung. „Die Anforderungen an Cybersicherheit steigen rasant. Kunden können sich darauf verlassen, dass Produkte von Lenze von Anfang an nach höchsten Sicherheitsstandards entwickelt werden“, erklärt Dr. Marc Wucherer, Vorstandsvorsitzender der Lenze SE, Hameln.
Die Norm IEC 62443-4-1 stellt sicher, dass Bedrohungsanalysen, Schwachstellenmanagement und Patch-Strategien systematisch in den Entwicklungsprozess integriert sind. „Mit der Zertifizierung reduzieren wir das Risiko von Cyberangriffen und erhöhen signifikant die Betriebssicherheit für Maschinenbauer und Betreiber“, erläutert Denis Göllner, Cyber-Security-Experte bei Lenze.
Foto: Dr. Marc Wucherer (Lenze SE, Mitte) nimmt das IEC 62443-4-1-Zertifikat von Thomas Steffens und Sergei Biberdorf (TÜV Rheinland, 4. und 5. von links) entgegen. Mit dabei: Denis Göllner und Dr. Peter Hesse (Lenze SE, 1. und 2. von links). Die Übergabe fand am 25. November 2025 auf der SPS in Nürnberg statt.
Text/Foto: Lenze






