Keller & Kalmbach, Spezialist für Verbindungselemente, Befestigungstechnik und intelligentes C-Teile-Management, erweitert bereits zum zweiten Mal die Kapazität seines Zentrallagers im bayerischen Hilpoltstein.

Jungheinrich wurde damit beauftragt, im dortigen Kartonlager bis Ende 2023 neben den sechs bestehenden Gassen des automatischen Kleinteilelagers (AKL) vier neue zu errichten. Die Partnerschaft hat Tradition: Schon in der ersten Bauphase des Zentrallagers, das 2009 in Betrieb ging und den Einstieg von Keller & Kalmbach in Automatiksysteme bedeutete, setzte das Familienunternehmen auf Jungheinrich. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit war Jungheinrich auch mit der ersten Ausbaustufe im Jahr 2016 betraut worden. Nun folgte der Auftrag für die zweite.
79.968 zusätzliche Kartonstellplätze (+ 25 Prozent) schafft Jungheinrich durch die Erweiterung auf dem 44.000 m2 großen Gelände in Hilpoltstein, auf dem neben Paletten- und Kartonlager zwei Tablar-Lagersysteme für den Materialfluss sorgen. Mithilfe entsprechend ausgelegter Kommissionierarbeitsplätze lassen sich Paletten und Kartons kombiniert verarbeiten und präzise Kundenanforderungen umsetzen. Keller & Kalmbach bedient Kunden aus der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Bahn-, Land- und Baumaschinenindustrie.
Jungheinrich liefert für die aktuelle Lagererweiterung vier Regalbediengeräte und die Kartonfördertechnik, jeweils inklusive Steuerung und Visualisierung. Außerdem zählen der Regal-Stahlbau (55 x 12,5 x 14,3 Meter), das Projektmanagement und das Jungheinrich WMS zum Lieferumfang der Hamburger. Da im Jahr 2016 die Lagerhalle weitsichtig konzipiert wurde, stehen beim aktuellen Ausbau der Platz für die vier neuen Gassen, die Anlage für die Fördertechnik in der Vorzone und entsprechende Konstruktionen bereits zur Verfügung. Die neuen Gassen werden an die bestehende Fördertechnik und die Lagerverwaltungssoftware angebunden.

 

 

Text/Foto: Jungheinrich

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