Mit dem neuen etwa 5.000 Quadratmeter großen Standort im rumänischen Ploiești wird das Unternehmen der steigenden Nachfrage nach gebrauchten Flurförderzeugen gerecht und schafft Kapazitäten für weiteres Wachstum.

In Ploiești werden Elektro-Deichselhubwagen vom Typ EJE und die Elektro-Gegengewichtsstapler vom Typ EFG für den europäischen Markt aufbereitet. Mit der Investition setzt Jungheinrich ein Zeichen für die Kreislaufwirtschaft in der Intralogistik und ermöglicht der Branche den Einsatz von nachhaltig aufbereiteten Flurförderzeugen. Nach Aussage des Herstellers sind seine „Jungstars“ – so die offizielle Bezeichnung der Gebrauchtfahrzeuge – nach der Aufbereitung so gut wie neu.
Mit dem jetzt eröffneten Aufarbeitungswerk baut Jungheinrich seine bestehenden Kapazitäten weiter aus und optimiert seine Strukturen und Prozesse im Bereich der Gebrauchtgeräte. Ploiești ist neben Dresden der größte Jungheinrich Standort für die Wiederaufbereitung von Flurförderzeugen. Durch die Eröffnung des neuen Gebrauchtgerätewerks wird das Unternehmen die Kapazitäten in diesem Bereich bis 2025 um 25 Prozent steigern.
Die Wiederaufbereitung von Jungheinrich Gebrauchtgeräten geschieht nach einem einheitlichen und für alle Fahrzeuge gleichen Verfahren anhand von sechs Schritten. Dabei werden die gebrauchten Fahrzeuge in einen technisch und optisch neuwertigen Zustand zurückversetzt. Während Komponenten wie Rahmen, Motoren und Getriebe aufgearbeitet werden, findet bei allen sicherheitsrelevanten und verschlissenen Komponenten der Austausch mit Original-Ersatzteilen statt.
Während die Aufbereitung der Typen EJE und EFG am Standort Ploiești stattfindet, ist das Dresdner Werk für alle weiteren Fahrzeugtypen wie auch die Systemfahrzeuge zuständig. Dabei liefern alle europäischen Jungheinrich Vertriebszentren ihre Fahrzeuge, die vor allem aus Nutzenüberlassungsverträgen zurückkommen, zur Aufarbeitung in die beiden Werke. Darüber hinaus findet in Bangkok und im chinesischen Qingpu die Aufarbeitung für den asiatischen Markt statt.


Text/Foto: Jungheinrich

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