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Jungheinrich automatisiert für Coca-Cola HBC

Jungheinrich automatisiert für Coca-Cola HBC

Jungheinrich baut für Coca-Cola HBC am Standort Radzymin in Polen eine Automatisierungslösung. Das neue Lagersystem erweitert die bestehende Anlage. Einige Baumaßnahmen werden im laufenden Betrieb vollzogen.

Verfügbaren Platz voll ausnutzen, neue Lagerkapazitäten schaffen und mehr Durchsatz erzielen: Das war Coca-Cola HBCs Auftrag an Jungheinrich. Bei der Umsetzung setzt der Hamburger Intralogistikexperte auf das 42 Meter hohe und 60 Meter lange Hochregallager in Silobauweise. Es sichert die maximale Raumnutzung bei gleichzeitig hoher Umschlagleistung.
Das automatische Hochregallager umfasst vier Gassen und liefert dabei Platz für bis zu 14.000 Getränkepaletten, die doppeltief eingelagert werden können. Alle Prozesse im Hochregalbereich des Lagers sind vollautomatisiert. Die Experten von Jungheinrich haben es mit der Option zur Erweiterung konzipiert: Weitere Gassen können zu einem späteren Zeitpunkt und während des laufenden Betriebs ergänzt werden.
Mit der neuen Lagerlösung von Jungheinrich soll auch der Transportweg aus der Produktion verbessert werden. Dafür hat der Hamburger Intralogistikexperte die bestehenden Förderanlagen umgebaut und erweitert: Ein Monorail-System mit einer Brücke ist jetzt das Herzstück in Radzymin. Es transportiert fertig produzierte Getränkeflaschen zu allen verfügbaren Lagerplätzen – im neuen Hochregallager sowie im Automatiklager. Das passgenaue Intralogistikkonzept erlaubt einen optimalen Materialfluss zwischen den verschiedenen Bereichen im Werk.
Regalbediengeräte von MIAS, der Jungheinrich-Tochterfirma, bringen zudem Schnelligkeit in das automatische Palettenlager: Mithilfe spezieller Geräte herrscht bei der Ein- und Auslagerung für Waren bis zu sieben Tonnen Hochgeschwindigkeit. Auch hier lassen sich bei Bedarf zusätzliche Geräte integrieren. Zusätzlich wurde das bestehende Warehouse Management System (WMS) ersetzt. Künftig wird Coca-Cola HBC für das ganze Lager, das verschiedene intralogistische Lösungen umfasst, lediglich ein WMS einsetzen. Über dieses werden alle Anlagen und Prozesse verwaltet. Die Software hilft dabei, mögliche Optimierungen zu identifizieren, wie die Verteilung der Ware auf die verschiedenen Lagerstandorte.

Text/Foto: Jungheinrich

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Veröffentlicht von

Manfred Weber

Die Intralogistik fasziniert mich, weil sie ein prozessorientiertes Denken und Handeln erfordert. Als leidenschaftlicher Redakteur und Ingenieur möchte ich gemeinsam mit Ihnen die innovativsten Lösungen und Konzepte erforschen und erörtern.

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