Der Logistikdienstleister Hellmann Worldwide Logistics (Osnabrück) und der französische Automatisierungsspezialist Exotec und deutscher Gesellschaft in München haben einen weltweiten Rahmenvertrag geschlossen.
Ziel der Partnerschaft ist es, zentrale Prozesse entlang der innerbetrieblichen Logistikkette durch einen durchgängigen Goods-to-Person-Ansatz (Ware-zum-Mann-Prinzip) zu transformieren. Mithilfe von Lagerautomatisierungssystemen sollen Auftragsschwankungen künftig agiler abgefedert werden. Die modulare Lösung von Exotec ist auf flexible und durchgängige Automatisierung in den globalen Kontraktlogistik-Lagern von Hellmann ausgelegt.
Diese Systeme lassen sich schnell und problemlos an sich verändernde Marktanforderungen anpassen.
Healthcare-Branche als Pilotprojekt
Im Rahmen der Kooperation wird bereits das erste Hellmann-Lager für einen deutschen Healthcare-Anbieter mit der Automatisierungslösung ausgestattet – weitere sollen sukzessive folgen. Diese Branche stellt als integraler Bestandteil der medizinischen Versorgung hohe Anforderungen hinsichtlich Liefergeschwindigkeit und Zuverlässigkeit.
Das Ziel ist es, den Lagerlogistikprozess von der Einlagerung bis zum Versand als Goods-to-Person-Fulfillment zu automatisieren. Nach der manuellen Eingangsprüfung durch die Mitarbeiter wird die Ware automatisiert durch dynamische Roboter eingelagert. Die Lagerung ist speziell auf Produkte aus dem Healthcare-Bereich ausgelegt.
Volker Sauerborn, COO Contract Logistics bei Hellmann Worldwide Logistics, hebt hervor: „Flexibilität und kurzfristige Skalierbarkeit sind für die Kontraktlogistik in einem volatilen Marktumfeld entscheidend. Mit der Partnerschaft mit Exotec schaffen wir die Grundlage, um unseren Kunden genau das zu bieten.“
Markus Schlotter, Managing Director Central Europe bei Exotec, ergänzt: „Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Schritt. Gemeinsam bündeln wir unsere Kompetenzen, um zukunftssichere Lösungen bereitzustellen.“
Text/Foto: Hellmann






