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Systemintegration

Element Logic realisiert Automatisierung für Winkler

03.11.2025
von Redaktion F+H

Ein umfassendes Automatisierungskonzept verbessert künftig die logistischen Abläufe im neuen Zentrallager von Winkler in Langenau. Die geplante Anlage setzt auf ein modulares System, das Kapazität und Durchsatz gezielt steigert.

Nach Abschluss eines intensiven Ausschreibungsverfahrens hat die Winkler-Unternehmensgruppe den Systemintegrator Element Logic aus Bad Friedrichshall als Generalunternehmer für das neue Zentrallager beauftragt. An dem künftigen Standort wird der Großhändler für Nutzfahrzeugersatzteile und Betriebsausrüstung ein Sortiment von mehr als 200.000 Artikeln für landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie Werkstatt- und Betriebsbedarf bevorraten.

Modulare Lagertechnik und Kommissionierung

Element Logic plant als zentrales Element eine AutoStore-Anlage, die zunächst Platz für 200.000 Systembehälter bietet und sich auf 273.800 Behälter erweitern lässt. Für die Ein- und Umlagerung sind 120 Roboter vom Typ R5 vorgesehen. Die Kommissionierung findet über zunächst 22, später 42 CarouselPorts statt. Acht Transferzellen und vier Ports mit Förderkanälen dienen als Verdichtungsarbeitsplätze und beschicken eine nahezu fünf Kilometer lange Behälterförderanlage. Bereits bei der Planung wurden acht weitere ConveyorPorts als Erweiterungsoption für das Lager- und Bereitstellungssystem vorgesehen.

Die Behälterförderanlage transportiert die Auftragsbehälter zu einem Konsolidierungspuffer und weiter in den Versandbereich, wobei volumenreduzierende Kartonverschließer und Etikettiermaschinen integriert sind. Für die Auftragskonsolidierung installiert Element Logic ein Shuttle-System mit drei Gassen und rund 5.500 Stellplätzen, das in zwei Baustufen realisiert wird. Ein Doppelspielheber sorgt für einen effizienten Materialfluss. Die Fördertechnik versorgt die Arbeitsplätze am AutoStore-System mit Leerkartons und stapelbaren Behältern.

Eine automatisierte Lösung palettiert die nestbaren Behälter im Versand. Ein Kamerasystem erkennt Behälter mit geringem Füllstand, woraufhin diese für ein optimiertes Versandvolumen verschachtelt werden. Die Fertigstellung und der Go-live-Betrieb der Anlage sind für das Jahr 2027 vorgesehen.

Text/Foto: Winfried Bauer / OX.11 Büro für Visualisierung und Kommunikation

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