Mit der Übergabe einer neuen Containerbrücke endet eine Etappe des mehrjährigen Terminalausbaus in Emmerich. Contargo Rhein-Waal-Lippe stärkt damit seine Position im trimodalen Hinterlandverkehr am Niederrhein.
Contargo Rhein-Waal-Lippe hat am 11. Mai 2026 die neu errichtete Containerbrücke im Hafen Emmerich offiziell in Betrieb genommen. Die Investitionen in die Hafeninfrastruktur tätigte die Hafeneigentümerin Port Emmerich – Infrastruktur- und Immobiliengesellschaft mbH. Mit dem Festakt ist der mehrjährige Ausbau des Containerterminals vorerst abgeschlossen.
In den vergangenen Jahren erweiterte die Hafeneigentümerin das von Contargo Rhein-Waal-Lippe operativ betriebene Terminal um 12.000 Quadratmeter. Im Mittelpunkt stand die Modernisierung der Infrastruktur einschließlich Kranbahnen und neuer Containerbrücke. Der neue Kran ersetzt eine veraltete Anlage und arbeitet energieeffizienter.
Investitionsvolumen und Förderung
Als trimodaler Standort verbindet Contargo in Emmerich Wasserstraße, Schiene und Straße und spielt damit eine wichtige Rolle im regionalen und überregionalen Güterverkehr. Von den rund 20 Millionen Euro Gesamtvolumen der Infrastrukturmaßnahmen für den Emmericher Hafen entfallen rund zwölf Millionen Euro auf Kranbahn und Containerbrücke. Die Maßnahmen werden im Rahmen der Richtlinie für den kombinierten Verkehr gefördert.
Mit der symbolischen Übergabe des neuen Containerkrans ist die Weiterentwicklung des Standorts jedoch noch nicht abgeschlossen. Für die Erneuerung der zweiten Containerbrücke, die sich dem Ende ihrer geplanten Lebensdauer nähert, wurde bereits im August 2022 ein Förderantrag gestellt. Kurz vor der Veranstaltung sandte die Fördermittelbehörde dazu ein positives Signal. Ziel ist es, die zweite Kranbrücke im Jahr 2028 zu ersetzen.
Text/Foto: Contargo/Port Emmerich






