Die Würth Elektronik eiSos Gruppe standardisiert ihre Lagerprozesse mit einem internationalen Warehouse Management System. Am US-Standort Watertown kommt künftig PSIwms zum Einsatz.
Die PSI Software SE aus Dortmund implementiert das Warehouse Management System PSIwms am amerikanischen Standort der Würth Elektronik eiSos Gruppe in Watertown. Ziel ist es, die Lagerprozesse durch eine standardisierte und systemgeführte Lagerstrategie effizienter und zukunftssicher zu gestalten. Mit diesem zweiten internationalen Implementierungsprojekt baut Würth Elektronik die Zusammenarbeit mit PSI weiter aus und etabliert einen internationalen WMS-Systemstandard.
Einheitliche Prozesse für drei Standorte
Das Warehouse Management System PSIwms bündelt die Anforderungen von Würth Elektronik in einem zentralen Standard für die Standorte in Waldenburg, Lyon und Watertown. Die Softwarelösung basiert auf der PSIwms-Edition Flex und wird als On-Premise-Installation nahtlos in das bestehende IT-Ökosystem integriert. Zu den spezifischen, international einheitlichen Funktionalitäten gehören 2D-Barcode-Handling, ESD-Prozesse und Re-Reeling-Funktionen, die auf die Elektronikbranche zugeschnitten sind.
Systemgeführte Lagerstrategie ersetzt Workarounds
Bisher waren viele Prozesse am Standort Watertown von Workarounds und individuellem Erfahrungswissen abhängig. Mit PSIwms wird eine vollständig systemgeführte Lagerstrategie etabliert, die klare Rollen, geführte Prozesse und nachvollziehbare Buchungen umfasst. Das Fachboden- und Palettenlager sowie die Boden- und Wareneingangsflächen werden künftig mithilfe der Software verwaltet.
Insgesamt sind rund 20.000 Lagerplätze für circa 7.000 aktive Artikel im System abgebildet. Pro Tag werden durchschnittlich über 300 Auftragspositionen verarbeitet, mit Spitzen von mehr als 1.300 Positionen.
Text/Foto: PSI Software/Würth Elektronik eiSos






