Der symbolische Spatenstich für das Verteilzentrum LOG25 markiert den Beginn einer neuen Ära der Ersatzteillogistik bei Zeppelin Baumaschinen in Köln. Die Investition soll die Versorgung mit Ersatzteilen künftig schneller und effizienter gestalten.
Auf einer Gesamtfläche von rund 52.000 Quadratmetern entsteht in Köln-Porz-Eil ein Gebäude mit 16.400 Quadratmetern Nutzfläche und einem 4.000 Quadratmeter großen Außenbereich. Zeppelin wird dort Ersatzteile für Baumaschinen und Motoren von Caterpillar lagern. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Hochregallager und ein automatisiertes Kleinteillager. Ergänzt wird das Zentrum durch ein Gefahrstofflager und eine Fertigung für Hydraulikschläuche. Das neue Zentrum soll ab 2027 die Kommissionierung aufnehmen.
Nachhaltigkeit und Standortwahl
Der Neubau wird nach Energiestandard EG40 errichtet und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Wärmeversorgung übernimmt eine Luft-Wärmepumpe, während langlebige Baumaterialien die energetisch optimierte Gebäudehülle ergänzen. Die Entscheidung für den Standort fand nach einer zweijährigen Suche statt, wobei die verkehrsgünstige Lage und die Nähe zum bisherigen Zentralen Ersatzteillager (ZEL) in Köln-Grengel den Ausschlag gaben. Die Kapazitäten des bestehenden Ersatzteillagers sind angesichts von rund 60.000 Baumaschinen im Feld und 800 Servicetechnikern bundesweit erreicht.
Die Ayka ParX Management GmbH entwickelt die Ersatzteillogistikfläche auf einem ehemals ungenutzten Grundstück. Das Projekt trägt zur Revitalisierung von Brachflächen bei, vermeidet die Neuversiegelung von Grünflächen und unterstützt lokale Beschäftigungsverhältnisse. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und der Wirtschaftsförderung KölnBusiness ermöglichte eine zügige Genehmigung des Bauantrags innerhalb von neun Monaten.
Zu den Projektpartnern zählen neben Zeppelin die Ayka ParX Management GmbH, das Architekturbüro k-fünf und das Bauunternehmen Köster. Die Grundstückseigentümerin Sandra Paul, Vorsitzende der Mehl-Mülhens-Stiftung, war ebenso an der Realisierung beteiligt.
Text/Foto: Winfried Bauer / Ayka ParX Management






