Die Pilz Unternehmensgruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Lage Rechnung tragen müssen. Im Jahr 2024 erzielte das Automatisierungsunternehmen einen Umsatz von 341 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Blick des Familienunternehmens ist nach vorne gerichtet, auch wenn die Aussichten für 2025 verhalten bleiben. Perspektiven ergeben sich vor allem in Märkten wie China, Indien oder Südamerika, in den Bereichen Bahntechnik und Wasserstoff sowie im Servicegeschäft. „Die anhaltende Nachfrageschwäche bei Investitionsgütern hat uns, wie viele andere Unternehmen auch, spürbar getroffen. Unser Blick bleibt dennoch nach vorne gerichtet. Die Welt verändert sich, wir bleiben uns treu und wandeln uns ebenfalls“, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co. KG.
Der im Geschäftsjahr 2024 erzielte Umsatz von 341,1 Millionen Euro bedeutet nach drei Jahren mit deutlichem Wachstum erstmals wieder einen Umsatzrückgang. Gegenüber dem Jahr 2023 verzeichnet Pilz ein Minus von 21 Prozent. Vor allem in Europa und hier insbesondere Deutschland ging der Umsatz zurück. Der Exportanteil stieg auf 79 Prozent (plus 4,6 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr2023).
Den Betreiber wieder in den Mittelpunkt rücken
„Bei allen Diskussionen um Strukturwandel, Digitalisierungsstrategien oder Überbürokratisierung muss unsere Industrie aufpassen, dass sie den Betreiber und seine Bedürfnisse nicht aus den Augen verliert. Er muss im Mittelpunkt stehen“, so Kunschert. „Kundenorientierung bedeutet für Pilz nicht nur gute technische Lösungen zu haben, sondern lokal vor Ort zu sein, um zu beraten und zu schulen.“
Entsprechend den Marktanforderungen nahm die Zahl der Mitarbeitenden bei Pilz vor allem in den Bereichen Vertrieb und Services leicht zu: Zum Stichtag 31.12.2024 beschäftigte das Unternehmen 2.504 Menschen weltweit (+ 1,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2023). Auch in Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl leicht auf 1.032 Beschäftigte (+ 1,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2023).
Text/Foto: Pilz






