Zum Einsatz kommt das webbasierte Slot-System aus dem Freiburger Softwarehaus Cargoclix, um die Zulaufsteuerung für das C-Teile-Sortiment zu optimieren. Ziel ist es, Aufkommensschwankungen im Wareneingang zu vermeiden und die Anzahl der ankommenden Paletten gleichmäßig über die Woche zu verteilen. Darüber hinaus will man Standzeiten für die Dienstleister reduzieren.

Mit Würth Industrie Service hat sich einer der größten Würth-Standorte für das Slot-System entschieden. In dem europäischen Zentrallager der Adolf Würth-Tochtergesellschaft wird auf 55.000 m² der ganze C-Teile-Bedarf von mehr als 20.000 Kunden gemanaged. Ein spezialisiertes Sortiment aus mehr als 1.000.000 Artikeln bildet die Basis für die industrielle C-Teile-Abwicklung: Neben DIN- und Normteilen sowie Verbindungs- und Befestigungselementen umfasst das Produktspektrum auch auf Kundenanforderungen zugeschnittene Sonder- und Zeichnungsteile sowie Hilfs- und Betriebsstoffe und vieles mehr.

Täglich kommen rund 35 Lkw an den zehn Wareneingangsrampen an. Sie werden entladen, die Ware eingelagert, kommissioniert, verpackt und direkt zu den Kunden versendet.

Würth Industrie Service organisiert die Abholung bei 80 Prozent seiner Lieferanten in Eigenregie, weitere 20 Prozent liefern frei Haus. Die Zeitfensterbuchung ist via Slot ab der Auftragserteilung und für Frei-Haus-Spediteure zwischen 30 Tagen im Voraus und noch fünf Stunden vor der gewünschten Anlieferung möglich. Die Kosten pro Slot betragen 50 Cent. Eine Buchung ist nicht verpflichtend, wer jedoch ohne Zeitfenster anliefert, muss Wartezeiten in Kauf nehmen.

Bildquelle: Würth Industrie Service

Teilen: