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Wo steht der Mittelstand in puncto Digitalisierung?

Wo steht der Mittelstand in puncto Digitalisierung?

Der TÜV Rheinland wollte es genau wissen und hat daher die Studie „Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017“ gemeinsam mit dem Unternehmen Lünendonk & Hossenfelder erarbeitet.

Optimierungspotenziale für den Mittelstand

Weil die Frage des digitalen Reifegrads nicht nur einzelne neue Bereiche wie Online-Vertriebskanäle betrifft, sondern das komplette Unternehmen, ist die Studie ganzheitlich angelegt. Befragt wurden Geschäftsführer und Führungskräfte von 110 Mittelständlern, mit mindestens 50 und mehr als 3000 Mitarbeitern. Zu beantworten waren mehr als 70 Fragen aus allen Unternehmensbereichen. Ziel war es, herauszufinden, wie es um die Veränderungsfähigkeit der Organisation bestellt ist und welche Bedeutung die Digitalisierung in den verschiedenen Unternehmensbereichen spielt, angefangen von der Produktion über Vertrieb und Marketing, IT, Logistik bis hin zu Verwaltung und Personalwesen. Auch die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie in den einzelnen Bereichen spielte eine Rolle sowie ein Vergleich der Unternehmen untereinander.

Individuelles Digitalisierungsprofil

Ziel der Studie ist es auch, Unternehmen noch stärker für die Notwendigkeit, sich mit der Digitalen Transformation auseinanderzusetzen, zu sensibilisieren. „Das Potenzial der Digitalisierung mangels Expertise ungenutzt zu lassen, kann sich heute kein Unternehmen mehr leisten, das langfristig am Markt bestehen will“, so Prof. Dr. Kai Höhmann, Geschäftsführer der TÜV Rheinland Consulting GmbH. „Die digitale Transformation ist ein Kraftakt, der aber auch viele Chancen birgt.“

„Digitalisierung muss immer im Zeichen einer nachhaltigen Wertschöpfung stehen“
Prof. Dr. Kai Höhmann, Geschäftsführer der TÜV Rheinland Consulting GmbH

Ausgangspunkt für diesen Kraftakt muss eine individuelle Standortbestimmung sein, denn nur was messbar ist, lässt sich auch verbessern. Dazu bedarf es allerdings nicht nur einer statischen Auswertung einer Befragung, sondern einer dynamischen Umsetzung als Online-Benchmarking. Um Organisationen dies zu erleichtern, hat TÜV Rheinland einen „Digitalisierungsspiegel“ entwickelt. Die Online-Befragung, die etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt, gibt mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit einer ersten fundierten Einschätzung ihres laufenden Digitalisierungsstatus. In 80 standardisierten Fragen, die online und anonymisiert beantwortet werden, schätzen die Teilnehmer den Stand der Digitalisierung in ihrem Unternehmen zunächst selbst ein. Anschließend werden die Angaben aller Teilnehmer in Relation zueinander gesetzt und ausgewertet. Das teilnehmende Unternehmen erhält sein individuelles Digitalisierungsprofil, das konkrete Hinweise auf Optimierungspotenziale vermittelt und Handlungsbedarfe aufzeigt. Durch die Teilnahme unterschiedlichster Branchen wird die Studie faktisch fortgesetzt und es entsteht darüber hinaus ein fortlaufendes und aussagekräftiges Benchmarking mit stets aktuellen Ergebnissen. Spannend wird sein, inwiefern sich Trends verschieben, je mehr Unternehmen sich an dieser Studie beteiligen.

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Veröffentlicht von

Redaktion F+H

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern auch die Logistikbranche disruptiv – damit stehen Logistikunternehmen vor einer zukunftsbestimmenden Herausforderung. Die f+h bietet ihren Lesern den notwendigen Überblick, Durchblick und Weitblick, diese neuen Anforderungen erfolgreich umzusetzen. Systemorientiertes Denken und vernetztes Handeln entlang der Wertschöpfungskette sind die Erfolgsfaktoren der Zukunft: Die Redaktion f+h stellt bei der Präsentation von Produkten den Kontext zum jeweils übergeordneten System her und bewertet den Effizienzbeitrag für die jeweilige Supply Chain.

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