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Wie wir täglich einkaufen…

Wie wir täglich einkaufen…

…und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Intralogistik

Der Rückblick auf das Weihnachtsgeschäft 2016 bringt es deutlich ans Licht: Der stationäre Handel stagniert auf hohem Niveau, wogegen der E-Commerce weiter zulegen kann. Zahlreiche Studien beleuchten das Shopping-Verhalten der Konsumenten aus unterschiedlichen Blickrichtungen und fördern interessante Zusammenhänge zutage.

Handeln auf allen Kanälen

Die Samstage in der Vorweihnachtszeit sind eher schwache Verkaufstage im Web, die Sonntage zählen dagegen zu den Umsatzstärksten. Auch die aus den USA importierten Aktionswochenenden Black Friday und Cyber Monday tragen zu deutlichen Umsatzspitzen bei. Im europäischen Durchschnitt verliert der Offline-Umsatz pro Jahr ein Prozent, während es im Online-Bereich zu einem Anstieg von 15 Prozent kommt. Dieser Trend wird sich wohl auch zukünftig fortsetzen.

Das Verschieben von Umsatzanteilen von Offline zu Online muss nicht zwangsläufig ein Verlust für den Händler bedeuten, wenn er sowohl online als auch offline seine Kunden anspricht und die Kanäle geschickt miteinander verknüpft. Innovative Handelsunternehmen kombinieren Webshop und Filialen nahtlos zu einem durchgängigen Shopping-Erlebnis und holen ihre Kunden da ab, wo diese stehen. Konzepte wie „Click & Collect“, Retoure in die Filiale, Events in der Filiale mit Aktionen und Vorführungen etc., können zur Umsatzsteigerung beitragen. Darüber hinaus werden sich Kanäle weiter entwickeln, die heute noch in den Kinderschuhen stecken, wie die digitalen Assistenten Amazon Echo, Google Assistant, Siri oder der Dash-Button.

Sonderfall E-Commerce Lebensmittel

Der Umsatz im Lebensmittel-E-Commerce in Deutschland liegt derzeit deutlich hinter dem anderer Länder zurück. Führend in Europa sind Großbritannien und Frankreich. Eine Ursache hierfür liegt im sehr dichten Filialnetz der Handelsunternehmen, die einen sehr großen Komfort für die Verbraucher bieten. Aber auch hier ist ein Wandel absehbar: Die Anzahl der Lebensmittelgeschäfte in Deutschland sank innerhalb von acht Jahren um mehr als 12 Prozent von 43.867 im Jahr 2006 auf 38.525 in 2014 (Quelle: EHI Retail Institute, Köln). Davon sind häufiger der ländliche Bereich und weniger die Ballungsräume betroffen. […weiterlesen im f+h E-Paper]


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Veröffentlicht von

Holger Seybold

Holger Seybold ist Redakteur für Intralogistik und Sonderprojekte. Er ist technikbegeistert und bekennender Digitalist.

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