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VOLLAUTOMATISCHE REIFENTRANSPORTANLAGE DOSIERT ALTREIFEN ALS SEKUNDÄRBRENNSTOFFE

VOLLAUTOMATISCHE REIFENTRANSPORTANLAGE DOSIERT ALTREIFEN ALS SEKUNDÄRBRENNSTOFFE

Um den Einsatz primärer Brennstoffe wie Kohle zu reduzieren, setzt das Unternehmen Heidelberg Cement unter anderem auf alternative Brennstoffe – zum Beispiel Altreifen. Denn das Gummi hat einen vergleichbaren Heizwert wie Steinkohle. Und weil sich das Eisen aus der Armierung mineralogisch in den Zement einbinden lässt, mindert dies die Zugabe eisenhaltiger Korrekturstoffe. Die Beumer Group stellt dafür eine vollautomatische Anlage zur Verfügung, die unterschiedlich große Reifen dosiert, vereinzelt und zum Drehrohrofeneinlauf befördert.

Das Unternehmen Heidelberg Cement mit Hauptsitz in Heidelberg zählt mit acht Zement- und drei Mahlwerken zu den größten Zementherstellern in Deutschland. „Altreifen besitzen einen hohen Wärmeinhalt. Damit eignen sie sich ideal als Brennstoff für unsere Produktion“, so Michael Becker, Leiter bei Heidelberg Cement im Werk Lengfurt. Für einen Anteil von etwa 20 Prozent des Wärmebedarfs verwerte das Werk jährlich ca. 20 000 Tonnen Steinkohle – das entspricht 20 Mio. Reifen. „Wir können so diesen Primär- durch den Sekundärbrennstoff Reifen ersetzen“, betont Becker.

 

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Foto: Beumer

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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