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TU München gewinnt Hyperloop-Wettbewerb

TU München gewinnt Hyperloop-Wettbewerb

Studierende der TU München (TUM) haben erneut die SpaceX Hyperloop Pod Competition bei Los Angeles gewonnen, einen Geschwindigkeitswettbewerb für Pod-Prototypen.

Ausgerüstet mit mehr als 420 Infineon-Bausteinen, erreichte der Pod 463,5 km/h. Das TUM-Team ließ der Konkurrenz keine Chance: Sein Pod war mehr als 200 km/h schneller als der Zweitplatzierte. „Der vierte Sieg in Folge beim Hyperloop-Wettbewerb unterstreicht die enorme technische Kompetenz der Studierenden“, sagt Hans Adlkofer, Vice President Automotive Systems bei Infineon. „Gleichzeitig demonstriert er die große Rolle präziser und robuster Elektronik für die Zukunft der Mobilität.“ Das Unternehmen Infineon unterstützt das Münchner Team als Sponsor und lieferte wesentliche Komponenten.

Die acht Elektromotoren des Pods werden über 288 Leistungshalbleiter von Infineon angesteuert. Diese Bausteine regeln mit tausenden Schaltvorgängen pro Sekunde den Stromfluss in den Motor. So entstehen dort die blitzschnell wechselnden Magnetfelder, die den Motor antreiben. Außerdem liefern 24 Sensoren von Infineon Informationen zur Rotorstellung in den Motoren. Diese Daten sind notwendig, um die Schaltvorgänge präzise zu takten.

Neben dem Antrieb nutzt TUM Hyperloop auch bei den Batterie-Hauptschaltern insgesamt 112 Leistungskomponenten von Infineon. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Stromfluss aus der Batterie innerhalb von Sekundenbruchteilen abschalten. Dies ist zum Beispiel bei Wartungsarbeiten oder Unfällen erforderlich.

Das Hyperloop-Konzept stammt von SpaceX-Gründer Elon Musk. Er stellte die Idee 2013 als schnellere und günstigere Alternative zu bekannten Transportmitteln vor. Zudem soll der Energieverbrauch deutlich geringer sein, da es in den Quasi-Vakuumröhren kaum Luftwiderstand gibt und sich die Pods dank Magnetschwebetechnik reibungsarm fortbewegen.

 

 

Text/Foto: Infineon

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Veröffentlicht von

Manfred Weber

Die Intralogistik fasziniert mich, weil sie ein prozessorientiertes Denken und Handeln erfordert. Als leidenschaftlicher Redakteur und Ingenieur möchte ich gemeinsam mit Ihnen die innovativsten Lösungen und Konzepte erforschen und erörtern.

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