Startsignal für den neuen Logistik-Campus in Köln (von links): Christian Karl Flick, COO der ThielemannGroup und CEO der Recht Logistik Gruppe, Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup, Steffen Bauer, Vorstandsvorsitzender und CEO der HGK AG, und Lisa Hirsch, Geschäftsführerin der Fusion Cologne GmbH, präsentieren das Projekt
Im August 2026 hat die ThielemannGroup den Kaufvertrag für ein rund 101.900 Quadratmeter großes Grundstück im Quartier Fusion Cologne der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) notariell beurkundet. Auf dem Areal direkt am Niehler Hafen entstehen zwei Logistikanlagen mit einer Gesamtgebäudefläche von rund 63.700 Quadratmetern. Die Investitionssumme beträgt mehr als 100 Mio. Euro.
Zwei gegenüberliegende Hallen bilden künftig eine funktionale Einheit. Über einen gemeinsamen Ladehof verbunden, stellen sie kurze Wege und eine flexible Nutzung der Fläche sicher. Auf dem Campus sollen rund 300 Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit 51 Laderampen und 6 ebenerdigen Toren sind die Voraussetzungen für leistungsfähige Prozesse gegeben.
Recht Logistik verlegt Sitz nach Köln
Mieterin des Campus wird die Recht Logistik Gruppe, die am Standort Dienstleistungen für den japanischen Werkzeughersteller Makita sowie für weitere Kundenprojekte übernimmt. Gleichzeitig verlegt das Unternehmen seinen Sitz von Brühl nach Köln und bündelt Management und zentrale kaufmännische Bereiche auf dem Campus.
„Köln bietet ideale Voraussetzungen für eine quadrimodale Logistik: Durch die Lage am Niehler Hafen mit Schienenanschluss, die Anbindung an die Autobahnen A1 und A3 sowie den Flughafen Köln/Bonn. Der Campus ist ein zentraler Baustein der weiteren Unternehmensentwicklung“, betont Navid Thielemann, CEO der ThielemannGroup.
Erste Ansiedlung auf Fusion-Cologne-Areal
Mit dem Vorhaben nimmt die erste offizielle Ansiedlung eines Unternehmens auf dem Areal Gestalt an. Das von der HGK entwickelte Quartier, das Flächen für Logistik, Produktion und Innovation mit einer Anbindung an Straße, Schiene und Wasserstraße verbindet, umfasst zunächst 17 Hektar und soll perspektivisch auf rund 55 Hektar erweitert werden.
Für die beiden Gebäude strebt die ThielemannGroup eine Zertifizierung nach dem DGNB-Gold-Standard an. Vorgesehen sind Photovoltaikanlagen, Gründächer, ein Nahwärmekonzept und LED-Beleuchtung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Elektromobilität: Neben Ladepunkten für E-Bikes und E-Pkw entstehen auch Lademöglichkeiten für E-Lkw.
Baustart Ende 2026 geplant
Der Bauantrag steht kurz vor der Einreichung. Nach Erteilung der Baugenehmigung soll der Bau voraussichtlich Ende des vierten Quartals 2026 beginnen. Die Fertigstellung und Übergabe des Logistik-Campus sind für das erste Quartal 2028 vorgesehen.
Text/Foto: ThielemannGroup






