Strategische Partnerschaft geschlossen

SEW-Eurodrive und Safelog bündeln Kräfte

01.04.2026
von Redaktion F+H

Besiegelten die strategische Partnerschaft auf der Logimat 2026 (v. l. n. r.): Michael Reicheicher, Geschäftsführer von Safelog,
Dr. Hans Krattenmacher, Geschäftsführer Corporate Innovation Mechatronik bei SEW-Eurodrive,
Michael Wolter, Inhaber und Geschäftsführer von Safelog, und Mathias Behounek, Geschäftsführer von Safelog

Ein gemeinsam entwickeltes Softwaresystem soll künftig mobile und stationäre Prozesse in der Intralogistik steuern. Dazu haben SEW-Eurodrive und Safelog auf der Logimat 2026 eine strategische Partnerschaft geschlossen.

Im Rahmen ihrer neuen strategischen Partnerschaft teilen sich SEW-Eurodrive (Bruchsal) und Safelog (Markt Schwaben) die Rollen klar auf: Safelog übernimmt die Rolle des Softwarehauses und entwickelt sein bestehendes System zielgerichtet weiter. SEW-Eurodrive konzentriert sich auf die Entwicklung mobiler und stationärer Roboter sowie weiterer Automatisierungslösungen, die sich modular an das Softwaresystem anbinden lassen. Die Kooperation verbindet so die Softwareexpertise von Safelog mit der Antriebs- und Automatisierungskompetenz von SEW-Eurodrive. Das System kann künftig als eigenständiges Produkt, im Bundle mit Antriebstechnik oder als integrierte Lösung vertrieben werden. Unter der Marke Maxolution realisiert das Unternehmen aus Bruchsal zudem komplette Projekte als Systemintegrator.

Flexibel, skalierbar und anwendungsorientiert
Dr. Hans Krattenmacher, Geschäftsführer Corporate Innovation Mechatronik bei SEW-Eurodrive, betont, das Ziel sei ein Softwaresystem, das flexibel und skalierbar sei und sich konsequent an den Anforderungen der Anwender ausrichte. Beide Partner könnten sich so auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren und gemeinsam von der Zusammenarbeit profitieren.
Michael Wolter, Inhaber und Geschäftsführer von Safelog, hebt hervor, dass durch die Bündelung der Kompetenzen ein leistungsstarkes Softwaresystem entstehe. Dieses decke Ware-zur-Person-Anwendungen ebenso ab wie klassische logistische Prozesse – jeweils unterstützt durch mobile und stationäre Robotik.

Einsatz in eigenen Werken geplant
Die Lösung soll schrittweise auch in den eigenen Werken von SEW-Eurodrive zum Einsatz kommen, um ihr Potenzial im laufenden Betrieb unter Beweis zu stellen. Laut Krattenmacher gehen beide Unternehmen damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer softwaredefinierten Fabrik, in der Roboter aus dem Automatisierungsbaukasten Movi-C zum Einsatz kommen.

Text/Foto: Safelog

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