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Zukunftskongresses Logistik: Industrie 4.0-Geschäftsmodelle

Zukunftskongresses Logistik: Industrie 4.0-Geschäftsmodelle

Die Realität rückt näher

Eines wurde während des Zukunftskongresses Logistik – 34. Dortmunder Gespräche im September ganz deutlich: Die vierte industrielle Revolution hat das Theoriestadium hinter sich gelassen. Es geht jetzt verstärkt darum, zu wissen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die jeweiligen Unternehmen hat, den richtigen Grad der Digitalisierung zu kennen und last but not least, das eigene Industrie-4.0-Geschäftsmodell zu entwickeln.

Zukunftskongress Logistik zeigt Lösungen

„Einfach machen“, so Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Dortmund, in seiner Eröffnungsrede zu dem vom Fraunhofer- Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem Effizienzcluster Logistikruhr veranstalteten Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche. Damit meinte er auf den Punkt gebracht, dass man den Weg in die vierte industrielle Revolution, in der in einem Miteinander von Menschen und Maschinen soziale Netzwerke entstehen und Mensch und Maschine als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten, jetzt beschreiten müsse.

„Denn letztlich kann es der Logistik“, so ten Hompel, „nur dann gelingen, an der Spitze der vierten industriellen Revolution zu stehen und für die Social Networked Industry gerüstet zu sein, wenn Lösungen schnell umgesetzt und ausgetestet werden. Nur so lassen sich Fehler schnellstmöglich erkennen und korrigieren. Ohne eine solche Fast-Failure-Kultur lässt sich das Innovationspotenzial der Branche nicht voll ausschöpfen.“ Hierfür bedarf es auch einer neuen Gründergeneration, die in der Wirtschaft rasch Akzeptanz finden muss.

Etablierte Unternehmen müssen sich auf die Generation Y einstellen – sowohl als Geschäftspartner als auch als Kunde im Angesicht von Trends wie Gamification und der Share Economy. Ten Hompel: „Einfach machen ist dabei in doppeltem Sinne von zentraler Bedeutung: Stolpersteine auf dem Weg in die Industrie 4.0 müssen beseitigt werden. Nur so lässt sich auch der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, mitnehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen sind kleine Schritte vielfach wichtiger und wertvoller als große Visionen.“

Alternativ Quelle: Fraunhofer IML

Quelle: Fraunhofer IML


Lesen Sie in unserem E-Paper, wie die vierte industrielle Revolution gelingen kann.

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Veröffentlicht von

Redaktion F+H

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern auch die Logistikbranche disruptiv – damit stehen Logistikunternehmen vor einer zukunftsbestimmenden Herausforderung. Die f+h bietet ihren Lesern den notwendigen Überblick, Durchblick und Weitblick, diese neuen Anforderungen erfolgreich umzusetzen. Systemorientiertes Denken und vernetztes Handeln entlang der Wertschöpfungskette sind die Erfolgsfaktoren der Zukunft: Die Redaktion f+h stellt bei der Präsentation von Produkten den Kontext zum jeweils übergeordneten System her und bewertet den Effizienzbeitrag für die jeweilige Supply Chain.

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