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Interview mit CTO von Mobile Industrial Robots

Interview mit CTO von Mobile Industrial Robots

Besuchen Sie Mobile Industrial Robots am Stand der Smart Robotics GmbH: Halle 7, Stand 7303

Im Gespräch mit Niels Jul Jacobsen, Chief Technology Officer (CTO) von Mobile Industrial Robots

Damit Industrie 4.0 Realität werden kann, muss auch das FTS „umdenken“. Die Aussagen von Niels Jul Jacobsen, Chief Technology Officer (CTO) des Unternehmens Mobile Industrial Robots, im Gespräch mit der F+H-Redaktion, lassen in diesem Zusammenhang aufhorchen.

Fahrerlose Transportsysteme erleben zurzeit eine Renaissance. Worauf führen Sie diese zurück?

Niels Jul Jacobsen: Die Marktanforderungen an produzierende Unternehmen sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Um noch wirtschaftlich agieren zu können, ist die Flexibilität von Produktionstechnologien entscheidend. Fahrerlose Transportsysteme, vor allem mobile Roboter, wie wir sie entwickeln und produzieren, tragen genau diesem Anspruch Rechnung. In den zurückliegenden zehn Jahren wurden die mobilen Technologien zudem noch einmal ein ganzes Stück weiterentwickelt. Früher war ihr Einsatz mit hohen Investitionen und aufwändiger Planung verbunden. Viele klassische FTF waren in puncto Navigationstechnologien wenig flexibel. Veränderungen im Materialflusslayout verursachten hohe Zusatzkosten. Die mobile Robotik schafft eine ganz neue Ausgangssituation. Unsere Roboter sind nicht nur erschwinglich, sondern auch einfach zu implementieren und lassen sich jederzeit an neue Aufgaben anpassen.

Im Segment FTS werden jene Unternehmen überleben und den Markt bestimmen, die die Technologie autonomer mobiler Roboter am besten verstehen und für marktrelevante Lösungen zu nutzen wissen

Niels Jul Jacobsen, Chief Technology Officer (CTO) von Mobile Industrial Robots

Ist das Marktpotenzial für FTS-Anlagen so hoch, dass die in jüngster Vergangenheit neu auf den Markt drängenden Hersteller dauerhaft überleben werden?

Niels Jul Jacobsen, Chief Technology Officer (CTO) von Mobile Industrial Robots

Niels Jul Jacobsen: Aus meiner Sicht werden jene Unternehmen überleben und den Markt bestimmen, die die Technologie autonomer mobiler Roboter am besten verstehen und darüber hinaus für marktrelevante Lösungen zu nutzen wissen. Ob ein Hersteller dabei erst vor kurzem in den Markt eingetreten oder schon länger dabei ist, spielt in diesem Zusammenhang zunächst einmal keine Rolle. Für gewöhnlich ist es jedoch so, dass es vor allem die jüngeren Wettbewerber sind, die von Veränderungen im Markt profitieren. Firmen mit langer Tradition und Entwicklungsgeschichte tun sich im Allgemeinen schwer, flexibel auf Marktänderungen zu reagieren, die mitunter rasant auftreten können. Wir bei Mobile Industrial Robots haben hier eine günstige Ausgangssituation: Unser Unternehmen an sich ist zwar noch relativ jung, jedoch haben wir als einer der ersten Hersteller mobile Roboter auf den Markt gebracht. Diesen Vorsprung nutzen wir konsequent. Die Flexibilität unserer Produkte und unser Know-how erlauben es uns, schnell auf die Anforderungen der Betreiber und Marktbedürfnisse zu reagieren.

Sie erwähnten, dass auch Ihr Unternehmen zu den vergleichsweise neuen Playern am Markt gehört. Mit welcher Vision gingen Sie im Jahr 2013, als Sie Mobile Industrial Robots gründeten, an den Start?

Niels Jul Jacobsen: Unsere Vision ist die Automatisierung in einen Bereich zu tragen, in dem sie vorher nicht umsetzbar war. Konkret bedeutet dies, dass wir unseren Kunden ermöglichen, fast jede Art von internen Transportaufgaben zu automatisieren und so frei gewordene Ressourcen ihrer Mitarbeiter auf andere Aufgaben im Unternehmen zu verteilen.   […jetzt im  f+h E-Paper weiterlesen]


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Veröffentlicht von

Redaktion F+H

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern auch die Logistikbranche disruptiv – damit stehen Logistikunternehmen vor einer zukunftsbestimmenden Herausforderung. Die f+h bietet ihren Lesern den notwendigen Überblick, Durchblick und Weitblick, diese neuen Anforderungen erfolgreich umzusetzen. Systemorientiertes Denken und vernetztes Handeln entlang der Wertschöpfungskette sind die Erfolgsfaktoren der Zukunft: Die Redaktion f+h stellt bei der Präsentation von Produkten den Kontext zum jeweils übergeordneten System her und bewertet den Effizienzbeitrag für die jeweilige Supply Chain.

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