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Industrie fordert Transparenz aller Teilnehmer in der Lieferkette

Industrie fordert Transparenz aller Teilnehmer in der Lieferkette

Von Industrie 4.0 wird viel erwartet: von Kostenreduzierungen bis hin zu mehr Agilität sowie Umsätzen durch Verbesserungen in den Produktionsabläufen. Musik in den Ohren von Herstellern – aber wie weit ist der Weg zum Ziel noch? Eine Studie verdeutlicht das wahre Ausmaß der Herausforderungen, denen die Industrie gegenübersteht sowie die Lücke zwischen den operativen Zielen und dem bisher Umgesetzten.

Industrie will Transparenz aller Teilnehmer in der Lieferkette

Im August 2017 hat das Unternehmen Sapio Research im Auftrag von Zetes 330 Topmanager aus verschiedenen Industriezweigen in Europa und Südafrika zum Thema Industrie 4.0 befragt. Nur 29 Prozent der Hersteller geben an, dass sie die Bedeutung eines digitalen Supply-Chain-Netzwerk wirklich verstehen, wobei weniger als 15 Prozent ein derartiges Netzwerk implementieren und erwarten, dass dies in den nächsten fünf Jahren zur Geschäftsnorm werden wird. Die größten Herausforderungen für die Einführung liegen in der fehlenden Informationstransparenz, was wiederum die Möglichkeiten der Unternehmen einschränkt, Zugang zu relevanten Einblicken in Echtzeit zu haben.

Zurzeit sehen Hersteller den Bezug wertvoller Informationen aus ihrer End-to-End-Lieferkette als eine Herausforderung (80 Prozent) und die Handhabung von Echtzeitinformationen (75 Prozent) sowie die Umsetzung von Erkenntnissen daraus als große Hürden, die bewältigt werden müssen.

Des Weiteren fehlt mehr als der Hälfte (59 Prozent) Echtzeittransparenz der Vorratsbestände innerhalb der Organisation. 65 Prozent haben keinen Echtzeiteinblick in die Produktionspläne von Lieferanten – 68 Prozent keine Echtzeitübersicht über die Fertigungsvolumen in ihren Werken. Nur ein Drittel der Unternehmen ist in der Lage, Informationen aus der Lieferkette zu aggregieren.

 

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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