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Industrie 4.0 – Die Digitalisierung der Produktion

Industrie 4.0 – Die Digitalisierung der Produktion

Industrie 4.0 – die „ungeklärte Revolution“

Die Zahl im Begriff Industrie 4.0 steht bekanntlich für den Anspruch, dass es sich dabei um nichts Geringeres als die vierte industrielle Revolution handele. Betrachtet man all die Felder, auf denen die neuen Technologien und Geschäftsmodelle, die mit Industrie 4.0 verbunden sind, für tiefgreifende Veränderungen sorgen werden, ist es nicht zu hoch gegriffen, von revolutionären Umwälzungen zu sprechen, die uns bevorstehen.

Sicherheit als Herausforderung für eine Welt der digitalisierten Produktion

Ob man es lieber Industrial Internet of Things, Smart Manufacturing oder – wie vor allem im deutschsprachigen Raum – Industrie 4.0 nennt: die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Produkten ist in der Tat eine revolutionäre Entwicklung. Fertigungsanlagen entstehen aus cyber-physischen Systemen, die umfassend miteinander vernetzt sind. Zugleich wird ein ebenfalls wachsendes Internet of Things – die Vernetzung von immer mehr Produkten – starken Einfluss auf die Geschäftsmodelle in verschiedenen Branchen haben. Während es im Jahr 2010 etwa fünf Milliarden per Internet vernetzte Menschen gab, werden bis 2020 rd. 50 Milliarden vernetzte Dinge hinzukommen. Der Handel ist von der umfassenden Digitalisierung ebenso betroffen wie der Finanzsektor oder Branchen wie Automotive, Hightech und Energie.

“Im Zeitalter von Industrie 4.0 fällt das Paradigma der Standardisierung”

In vielen Branchen verlieren klassische Geschäftsmodelle mehr und mehr ihre Daseinsberechtigung, was sie zunehmend angreifbar macht. Hinzu kommt, dass die verschiedenen Entwicklungen von der Smart Factory über Connected Car, Connected Home und Smart Metering bis hin zu Smart Watches und anderen Wearables neue Ansprüche an die Sicherheit stellen. Für Hersteller und Anbieter wird Sicherheit ein Kernbestandteil des Umsetzungsprozesses von Industrie 4.0.

Individualisierte Produkte brauchen neue Zertifizierungsprozesse

Produktionsabläufe werden in einer Welt des Smart Manufacturing, in der Smart Factory der Zukunft, andere sein. So verabschiedet sich die Fertigung u.a. vom alten industriellen Paradigma der Standardisierung. Die Automobilbranche erlaubt bereits einen Ausblick auf den Trend: Längst gibt es nicht mehr für jeden Kunden z.B. denselben schwarzen „Ford Model T“, sondern ein individuell konfiguriertes Fahrzeug.

“Im Kontext von Industrie 4.0 erlangt Cyber Security eine physische Dimension”

Im Industrie-4.0-Zeitalter ist es mit der sprichwörtlichen Gleichförmigkeit von Industrieprodukten endgültig vorbei. Vor allem die Technologien des Additive Manufacturing – in der deutschen Öffentlichkeit eher als 3D-Druck geläufig – versprechen die Möglichkeit einer nahezu unbegrenzten Individualisierung mit einer Chargengröße von 1. Dies hat auch Auswirkungen auf das Kerngeschäft von Sicherheits- und Zertifizierungsunternehmen wie UL International. Vor mehr als 120 Jahren in den USA als Underwriters Laboratories gegründet, hat das Unternehmen seit jeher die Entwicklung von Normen und Sicherheitslösungen für den Schutz der Lebens- und Arbeitswelt begleitet.  […weiterlesen im E-Paper]

Quelle: UL International

Quelle: UL International


Lesen Sie weiter im E-Paper von f+h wie Industrie 4.0 die Produktion nachhaltig verändert

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Veröffentlicht von

Holger Seybold

In meiner täglichen Arbeit werde ich mit unterschiedlichen Technologien und abwechslungsreichen Herausforderungen konfrontiert. Die multimedialen Möglichkeiten sowie die Kommunikation via Social Media inspirieren dabei nicht nur meine journalistische Arbeit, sondern bieten auch dem Leser einen echten Mehrwert.

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