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IFOY Test: Totmanneinrichtung von Unicarriers

IFOY Test: Totmanneinrichtung von Unicarriers

Alle IFOY Testergebnisse der Totmanneinrichtung von Unicarriers

Anlässlich der IFOY Test Days 2017 wurden die Finalisten des IFOY Award auf Herz und Nieren getestet: Hier geht es zur Übersicht.

Lesen Sie hier den Testbericht und den Innovation-Check der Totmanneinrichtung von Unicarriers.


Testbericht Driver Presence Sensor (DPS) von Unicarriers

Bei der Entwicklung der neuen Kommissionierer hat Unicarriers sich zum Ziel gesetzt, die für den Totmannschalter vorgeschriebenen Sicherheitsfunktionen so umzusetzen, dass sich für die Bediener weder unnatürliche noch unbequeme Haltungen ergeben. Dies führte zur Entwicklung der ergonomischen Totmannalternative DPS (Driver Presence Sensors). Der hohe Standardisierungsgrad der Teile verbessert deren Verfügbarkeit und macht außerdem die Verwendung in mehreren Staplertypen möglich.

Finalist des IFOY Award in der Kategorie „Special of the Year“ ist der Driver Presence Sensor von Unicarriers

Die verwendeten Sensoren decken die gesamte Bodenplatte ab und bieten so eine effiziente und komfortable Methode, alle Sicherheitsvorgaben einzuhalten. Die weiche, federnde Bodenplatte, die mit einer dicken Gummiflurmatte ausgelegt ist, bietet einen bequemen Arbeitsplatz. Die Bodensensoren erkennen am Gewicht, ob ein Bediener anwesend ist. Sobald der Operator den Stapler betritt, dann wird die Vorrichtung aktiviert. Verlässt der Bediener den Bodensensor, schaltet sich der Stapler ab. Aus Sicherheitsgründen muss die Vorrichtung täglich kalibriert werden. Dazu muss der Bediener einmal den Bodenbereich verlassen und anschließend wieder betreten. Der Stapler erkennt dies und kalibriert sich.

Die bequeme Position des Kommissionierers kann eine höhere Performance zur Folge haben. Allerdings stellt sich die Frage, ob Fahrer in der Praxis tatsächlich zusätzlichen Druck auf konventionelle Totmannschalter ausüben. In Bezug auf Struktur und Funktionalität ähnelt der DPS zudem bereits existierenden Lösungen, wie sie z.B. bei Low-Level Kommissionierstaplern anderer Marken eingesetzt werden.

Weil der DPS stets aktiv ist, kann sich der Operator unabhängig von seiner Fußposition frei bewegen, was in jedem Fall ein angenehmes Gefühl vermittelt.

IFOY Testfazit:

Der Driver Presence Sensor (DPS) als ergonomische Totmannalternative lässt sich von nahezu jeder Position aktivieren, ohne die Bewegungsfreiheit des Bedieners einzuschränken. Dank der dicken Gummimatte fühlt sich die Plattform bequem an.


Innovation-Check Driver Presence Sensor (DPS) von Unicarriers

Marktrelevanz

Der Ergonomische Totmannschalter DPS von Unicarriers Europe ist eine Alternative zu bisher verwendeten Totmannschaltern an Flurförderzeugen. Wenn Totmannschalter nicht mit einer anderen Einrichtung verbunden sind (z.B. als Kontaktschalter unter dem Sitz, der auf Gewicht reagiert), müssen die Bediener der Fahrzeuge häufig einen separaten Schalter betätigen -etwa mit dem Fuß. Auch wenn dazu kein hoher Druck notwendig ist, üben die Bediener der Fahrzeuge häufig einen zu hohen Druck aus, sodass der entsprechende Fuß bzw. das Bein schneller ermüdet oder sogar schmerzt. Unicarriers hat daher eine Alternative entwickelt, bei der eine Kontaktplatte in den Boden der Arbeitsbühne eingelassen ist. Nach der Kalibrierung genügt es, wenn der Mitarbeiter auf dieser Platte steht. Er hat dadurch erheblich mehr Bewegungsfreiheit als bei der starren Variante und muss nicht bewusst einen Schalter betätigen. Auch ein Richtungswechsel ist mit dieser Variante problemlos möglich.

Die Variante von Unicarriers könnte bei allen Flurförderzeugen mit Totmannschalter zum Einsatz kommen, bei denen der Fahrer im Stehen operiert. Die Marktrelevanz ist vorhanden und mit gut zu bewerten.

Kundennutzen

Der Kundennutzen besteht darin, dass den Mitarbeitern eine ergonomische Variante zur Verfügung gestellt wird. Mitarbeiter werden gleichmäßiger beansprucht bzw. haben nicht mehr das Gefühl aktiv einen Schalter betätigen zu müssen und wenden nicht unbewusst Kraft auf. Insgesamt ist der versprochene Kundennutzen als gut zu bewerten.

Neuheitsgrad

Totmannschalter sind eine wesentliche Sicherheitseinrichtung in verschiedenen Bereichen. Die Ausprägungen sind bereits vielfältig und in vielen Fällen auch ergonomisch (Beispiel: Kontaktschalter im Sitz). Der Einsatz eines Bodensensors stellt jedoch keine Neuheit dar und ist in anderen Fahrzeugen im Teilnehmerfeld ohne besondere Nennung auch vorhanden. Der Innovationsgrad wird deshalb als geringfügig eingeschätzt.

Funktionalität / Art der Umsetzung

Die Funktion ist scheinbar wie beschrieben umgesetzt, müsste jedoch für eine zuverlässige Funktion passend kalibriert werden, um die Funktionalität zu beurteilen. Die Möglichkeit war im Rahmen des Innovation-Check nicht gegeben.

Bewertung der Innovation:

Marktrelevanz: gut

Kundennutzen: gut

Neuheits- / Innovationsgrad: weniger

Funktionalität  / Art der Umsetzung: ausgeglichen

[Quelle: IFOY]

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Veröffentlicht von

Holger Seybold

In meiner täglichen Arbeit werde ich mit unterschiedlichen Technologien und abwechslungsreichen Herausforderungen konfrontiert. Die multimedialen Möglichkeiten sowie die Kommunikation via Social Media inspirieren dabei nicht nur meine journalistische Arbeit, sondern bieten auch dem Leser einen echten Mehrwert.

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