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Heinz Helmut Kempkes verstorben

Heinz Helmut Kempkes verstorben

Im Alter von 72 Jahren verstarb am 13. August 2020 der Remscheider Familienunternehmer Heinz Helmut Kempkes (Bild). Bei dem mit der Marke Kuli Hebezeuge bekannten Kranbauer setzte er seine Schaffenskraft über fünf Jahrzehnte ein.

Mit verantwortungsbewusster Weitsicht führte Heinz Helmut Kempkes das von seinem Vater 1947 in Duisburg gegründete Unternehmen weiter und sorgte somit für seine heutige, weltweite Bedeutung mit Kunden in mehr als 120 Ländern auf allen Kontinenten.
Im Jahre 1975 stieg Heinz Helmut Kempkes, nach Abschluss seines Maschinenbaustudiums sowie seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Lehrstuhl für Fördertechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt, in das väterliche Unternehmen ein und wurde 1982 geschäftsführender Gesellschafter desselbigen.
Neben seinen regionalen Engagements z. B. Sprecher der Wirtschaftsjunioren, Leitung des Remscheider Bezirksausschusses und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid sowie seinem wertzuschätzenden Einsatz für das Gemeinwohl als ehrenamtlicher Handels- und Finanzrichter, wurde Heinz Helmut Kempkes in zahlreiche bundesweite sowie europäische Ehrenämter berufen. Seinen Einsatz für die Branche erbrachte er vor allem als Vorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik und Mitglied des Hauptvorstands im Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA), als Mitglied des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsgemeinschaften (AiF), im Präsidium der Cemat und im Fachbeirat Logistics der Hannover Messe, als erster Stellvertreter des Präsidenten und später als Mitglied des Ehrensenats im Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin und als Präsident der European Materials Handling Federation (FEM) in Brüssel, die mehr als die Hälfte des weltweiten Umsatzes der Fördertechnik-Branche repräsentiert.
Neben diesen langjährigen Engagements in etablierten Verbänden war Heinz Helmut Kempkes auch gegenüber neuen Entwicklungen aufgeschlossen und maßgeblich an der Gründung der RAL Gütegemeinschaft Kranservice (GKS) in Siegen im Jahr 1999 beteiligt und dort als Mitglied des Vorstands und Obmann des Güteausschusses viele Jahre ehrenamtlich tätig. Auf ihn geht auch die Gründung der Forschungsgemeinschaft Intralogistik Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) im Jahr 2005 zurück.
Für sein herausragendes Engagement erhielt Heinz Helmut Kempkes im Jahr 2013 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Die Weichen für den Fortbestand des Familienunternehmens stellte Heinz Helmut Kempkes bereits im Jahr 2009 mit der Berufung seines Sohnes Dr. Helmut Oliver Kempkes in die Geschäftsführung. Bis zu seinem Tod zeigte Heinz Helmut Kempkes seinen unermüdlichen Einsatz für sein Kranbau-Unternehmen.

Text/Foto: Kuli Hebezeuge

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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