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Galexis und SSI Schäfer setzen Partnerschaft fort

Galexis und SSI Schäfer setzen Partnerschaft fort

Die Galexis AG versorgt Unternehmen des Gesundheitswesens in der Schweiz mit Medikamenten. Um zukünftigen Anforderungen Rechnung zu tragen, erweitert SSI Schäfer die Distributionszentren Lausanne-Ecublens und Niederbipp.

Bereits 2007 legte SSI Schäfer für Galexis am Standort Niederbipp den Grundstein für ein Distributionszentrum. 2016 folgte eine Erweiterung des Lagersystems um ein 3-gassiges AKL mit einer Kapazität von 81.500 Behältern sowie die Integration von 65.000 SSI-Schäfer-Behältern in die Prozesse des Logistikdienstleisters. Im Zuge dessen fand auch die Steigerung des Durchsatzes der Anlage auf bis zu 4.000 Behälter pro Stunde statt. Das Erweiterungsprojekt am Standort in Niederbipp wurde vor kurzem abgeschlossen. Dabei wurde die Versandaufteilung des Sprinterversands auf vier Versandbereiche vergrößert. Somit lässt sich die Kapazität von 4.000 Behältern pro Stunde nun alleine durch den Sprinterversand bewältigen. Hierzu wurde die Förderstrecke ausgebaut und zur Optimierung des Durchsatzes High-Speed-Roller-Switch-Weichen eingesetzt. Zur Steuerung des Materialflusses kommt die Software Wamas zum Einsatz.

Neubau und Kapazitätserweiterung in Lausanne

Am Standort in Lausanne wird zurzeit das Distributionszentrum erweitert und modernisiert. Die Planungen sehen eine Projektlaufzeit bis zum Jahr 2022 vor. Im Untergeschoss werden zusätzlich acht Kommissionierarbeitsplätze mit neuen Durchlauf-, Paletten- und Übervorratsregalen installiert. Erweitert wird die Anlage außerdem um eine zweite Versandstrecke inklusive Versandvorbereitungslinie mit Belegbeigabe durch Document Drop, Lidding and Inserting sowie Umreifungsmaschine.
Zur Erhöhung der Lagerkapazität werden im Erdgeschoss drei Zonen mit je vier SSI Carousels implementiert. Die bereits im Distributionszentrum in Niederbipp eingesetzte Technologie erweitert die Kapazität um 18.000 Behälter. Die Horizontal-Umlaufregale werden von zehn Wareeingabestationen versorgt und sind über mehrere hundert laufende Meter Behälterfördertechnik in das Materialflusslayout des Lagers integriert. Auch das Untergeschoss wird über diese Wareeingabestationen mit Nachschub versorgt. Zur Abführung der Altkartons von den Arbeitsplätzen dient ein integriertes Altkartonband. Die Kommissionierung findet an drei „Get and Pick Stations“ statt, die auf eine Leistung von 2.250 Zeilen pro Stunde dimensioniert sind.
Paletten- und Kragarmregale runden das Konzept ab und dienen als Übervorratspuffer sowie Paletten-Kommissionierbereich für Großgebinde. Über eine Rollwagenfördertechnik, in die Förderstrecke ist auch ein Lift integriert, gelangen künftig Cross-Docking-Lieferungen automatisch zum Versandbereich. Ein Kühlbereich und eine entsprechende Kommissionierstation runden die Intralogistik ab. Für das Gesamtprojekt kommt die Lagerverwaltungssoftware Wamas zum Einsatz, die an das SAP EWM des Logistikdienstleisters angebunden wird.

Text/Foto: SSI Schäfer

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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