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Forschungsprojekt: Parksuchzeit in Navi-Apps

Forschungsprojekt: Parksuchzeit in Navi-Apps

Geht es mit dem Auto wirklich schneller voran und wie lange dauert die Parkplatzsuche? Das Forschungsprojekt start2park an der Frankfurt UAS befasst sich damit, die Parksuchzeit in Navi-Apps zu implementieren.

Bei der Kalkulation der Reisezeit durch Navi-Apps wird die Parksuchzeit des motorisierten Individualverkehrs (MIV) vernachlässigt. Am Research Lab for Urban Transport (ReLUT) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ist im Juli 2020 deshalb das Forschungsprojekt „start2park – Parksuche erfassen, verstehen und prognostizieren“ gestartet. „Durch die fehlenden Angaben, wie lange es dauern wird, einen Parkplatz zu finden, erscheint die Attraktivität des Autos im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln höher als sie tatsächlich ist“, betont Projektleiter Prof. Dr. Tobias Hagen, Professor für Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden an der Frankfurt UAS und Teil des ReLUT-Direktoriums. „Eine Implementierung der Parksuchzeit in Navi-Apps könnte unnötigen Parksuchverkehr reduzieren. Damit verbunden wären Entlastungen in den Bereichen Emissionen, Verkehrsmenge und Reisezeit.“
Das Projekt setzt auf die smarte Nutzung von Trackingdaten, um ein Erklärungs- und Prognosemodell für die Parksuchdauer zu entwickeln. So können Stellschrauben für die Verkehrsplanung identifiziert und Realtime- Prognosen der Parksuchzeit in Navi-Apps implementiert werden.
Das laufende Projekt start2park wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) mit etwa 1,5 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Unterstützt wird die Frankfurt UAS in diesem Forschungsprojekt von zwei Partnern aus der Wirtschaft, der Fluxguide Austellungssysteme GmbH und dem Startup Bliq GmbH. Das Projekt läuft bis Juni 2023.

Wer Interesse hat, im Rahmen des Projekts als Testfahrende/-r einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche Mobilität zu leisten, kann sich per E-Mail unter relut@fra-uas.de an das ReLUT-Team wenden.

Text/Foto: Frankfurt UAS/adobe_stock

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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