Mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung am Logistikdienstleister Schäflein mit Sitz in Röthlein baut FM Logistic die Position in Europa aus. Das französische Familienunternehmen erschließt damit erstmals den größten Logistikmarkt des Kontinents.
Die bisherige Geschäftsführung Achim und Bernd Schäflein behält einen Kapitalanteil und sichert so die Kontinuität des 1939 gegründeten Familienunternehmens. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt.
Mit dem Schritt stärkt FM Logistic die Kompetenzen in den Bereichen Industrie und Mobilität. Schäflein erwirtschaftet rund 40 Prozent des Umsatzes mit Industriekunden und 27 Prozent im Mobilitätssektor und bringt einen hohen Automatisierungsgrad über die Einheit Locit, das Behältermanagement Sprintbox sowie Erfahrung in der Dekarbonisierung ein.
Kontinuität für Kunden und Mitarbeiter
Nach Abschluss der Transaktion bleibt die operative Führung unverändert. Achim Schäflein als CEO, Bernd Schäflein als COO und Christoph Heller als CFO behalten ihre Positionen. Für die Kunden bleiben die festen Ansprechpartner erhalten, die Marke Schäflein wird auf absehbare Zeit fortgeführt.
Jean-Christophe Machet, CEO von FM Logistic, betont, dass beide Familienunternehmen eine gemeinsame DNA und eine langfristige Vision teilten. Ziel sei es, industrielles Know-how zu gewinnen und gemeinsam einen paneuropäischen Marktführer aufzubauen.
Vier Wachstumstreiber im Fokus
Die Partnerschaft setzt auf vier Hebel: die Betreuung internationaler Kunden in Deutschland, die Integration der Transportströme in das Stückgutnetzwerk von Schäflein mit dem Hub in Röthlein, den Ausbau des Industrieangebots in Ländern wie Polen, der Slowakei, Spanien und Frankreich sowie die Expansion innerhalb Deutschlands über Bayern hinaus ins Ruhrgebiet und nach Leipzig.
Achim Schäflein erklärt, der Zusammenschluss verschaffe dem Unternehmen internationale Reichweite und bewahre zugleich Identität, Managementteam und Kundenbindung.
Text/Foto: FM Logistic






