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Energieeffizienz und zusätzliche Flexibilität im FTS-Einsatz

Energieeffizienz und zusätzliche Flexibilität im FTS-Einsatz

Eine flexible Produktion und Materialversorgung setzt auch eine flexible und mobile Kommunikation voraus. Für dieses Einsatzprofil steht ein Funknetzwerk zur Verfügung, das sich unter anderem durch einen minimalen Energieverbrauch und einfache Konfiguration auszeichnet. Zu den ersten Anwendern zählt dpm Daum & Partner. Der FTS-Hersteller nutzt die Funktechnik für die fließbandlose Automobilproduktion. Aber auch in E-Kanban-Systemen bewährt sich das Funknetzwerk.

Im Jahr 1914 führte Ford im neuen Werk River Rouge die durchgängige Fließbandfertigung des T-Modells ein – und machte damit einen Effizienzsprung, dass der Preis des Fahrzeugs mehr als halbiert werden konnte: von 850 auf 370 US-Dollar. Bis heute bestimmt die Fließfertigung mit stationärer Fördertechnik die Automobil-Serienproduktion – sei es flurfrei, mit „Power & Free“-Förderern, Elektrohängebahnen oder flurgebunden z. B. mit Schleppkettenförderern. Erste Ansätze deuten aktuell jedoch auf eine schrittweise Abkehr vom Fließband hin. Treiber für diese Entwicklung ist der Wunsch nach größerer Flexibilität.

FTS ersetzen das Fließband

Das Alternativkonzept setzt auf Fahrerlose Transportsysteme bzw. Transportfahrzeuge, auf denen zuerst die Karosserien montiert und dann – nach der „Hochzeit“ von Karosserie und Chassis – die Fahrzeuge vervollständigt werden. Die FTF können entweder von einer Station zur nächsten fahren und an der jeweiligen Station werden die Fahrzeuge sukzessive montiert. Oder die Montage findet statt, während die FTF sich langsam durch die Fertigung bewegen. Die Nachschubversorgung übernehmen in beiden Fällen kleinere FTF.

Dieses Konzept schafft die Voraussetzungen dafür, dass nicht jedes Fahrzeug den gleichen Weg durch die Fertigung nehmen muss. Die Werker können z. B. an einer Station Sonderausstattungen montieren und die Karosse reiht sich dann später wieder in den Fertigungsfluss ein. Außerdem muss der Hersteller bei einem Modellwechsel oder beim Serienanlauf einer Karosserievariante die Förderanlagen nicht verändern. Die Flexibilität gilt somit modell- und generationenübergreifend.

 

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Foto: dpm Daum & Partner

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach 25 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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