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Ein besonderer Gast im Schwergutzentrum Mannheim

Ein besonderer Gast im Schwergutzentrum Mannheim

Ende 2018 hat die Spedition Kübler im Hafen Mannheim ihr Schwergutzentrum eröffnet. Seitdem ist in dem Terminal schon so manch schwerer Brocken über die Kaikante gehoben worden. Im Mai 2019 traf nun ein besonderer Gast ein:

Ein 240 t schweres Hochwassersperrtor mit fast 50 m Länge und mehr als acht Meter Breite wird für mehrere Monate im Schwergutzentrum abgestellt und endgefertigt.

In Ladenburg wird zurzeit das 1931 errichtete Hochwassersperrwerk des Neckar-Seitenkanals erneuert. Herzstück dieser Anlage ist der hydraulisch verstellbare Verschlusskörper, der bei drohendem Hochwasser in den Kanalquerschnitt eingeschwenkt wird und die dahinter liegenden Ansiedlungen vor einer Katastrophe schützt. Diese Stahlkonstruktion sollte aus Sicherheitsgründen einteilig gefertigt und an einem Stück eingebaut werden.

Die Konstruktion wurde in einer Werft in Sachsen-Anhalt vorgefertigt und über Wasserwege bis Mannheim vorgeholt. Für die Lagerung bis zum Einbau und als idealer Ort für die Endmontage bietet sich hier das Schwergutzentrum an.

Nachdem weitere Bauteile, wie die Dreharme, mit dem Hafenmobilkran gelöscht waren, legte der Schubverband am 500 t Schwergutkran an. Mittels schwerer Traversen und Kunststoffseilen wurde das Sperrtor angehängt und vorsichtig aus dem Schiffsraum gehoben. Dabei waren an jeder Seite nur zehn Zentimeter Spielraum vorhanden. Ohne Berührung und Kratzer konnte der Verschlusskörper auf einen 16-achsigen Selbstfahrer gesetzt werden, der das Tor innerhalb des Schwergutzentrums zum Montageplatz transportierte.

Mittels Fahrzeughydraulik wurde die Last auf Podeste abgesetzt. Nun können alle Beteiligte die Endmontage durchführen und die Einbaubereitschaft herstellen.

Im Spätsommer 2019 wird das komplette Tor dann die Reise weiter bis zur Baustelle Ladenburg antreten, wo dann mit nur einem Kranhub die Montage vonstattengehen kann.

Quelle: Kübler

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Veröffentlicht von

Winfried Bauer

Die Innovationen der Intralogistikbranche aufzuspüren und ihnen eine Plattform zu geben, ist für mich auch nach mehr als 20 Jahren in der Redaktion die Triebfeder der täglichen Arbeit.

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