CeMAT 2018 – Vernetzte Logistik wird erlebbar

Hannover Messe und Cemat zeigen Verschmelzung von Produktion und Logistik

Mit der Cemat und der parallel veranstalteten Hannover Messe bietet die Deutsche Messe AG in 2018 eine Plattform für internationale Entscheider aus der Logistik, um aufzuzeigen, wie die Supply Chain künftig vernetzt funktioniert und wie die Produktion mit intelligenter Logistik weiter optimiert werden kann. Im Cemat Pavillon auf der kürzlich zu Ende gegangenen Hannover Messe 2017 hat dazu – neben täglich wechselnden Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen rund um die Logistik und das Supply Chain Management – eine Pressekonferenz stattgefunden. Wir waren für Sie vor Ort.

„Cemat 2018 macht vernetzte Logistik erlebbar“

Mit Industrie 4.0 und Logistik 4.0 verändern sich Produktion und Logistik. Künftig kommunizieren Menschen und Maschinen miteinander, Logistik wird Teil der Produktion und trägt entscheidend zur Steuerung der intelligenten Wertschöpfungskette bei. „Produktions- und Logistikprozesse werden intelligent miteinander vernetzt, um noch effizienter und flexibler produzieren zu können. Auf der Cemat werden wir diese Verschmelzung erlebbar machen und zeigen, welche neuen Potenziale dadurch entstehen“, sagte Dr. Jochen Köckler (r. im Bild) Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

Im Bild (v.l.): Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA sowie Mitglied des Vorstands der Jungheinrich AG, Hamburg und Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe, Hannover.

Auch Dr. Klaus-Dieter Rosenbach (l. im Bild), Vorsitzender des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, äußerte sich im Rahmen der Cemat-Pressekonferenz: „Industrie 4.0 ist in der Intralogistik mittlerweile auf nahezu allen Ebenen angekommen. Die Branche hat Software als eine der wichtigsten Kompetenzen für sich erkannt. Das zeigt sich unter anderem in der Vielzahl vernetzter Lösungen, aber auch in vielen neuen rein digitalen Produkten und Dienstleistungen. Die damit verbundenen Möglichkeiten stellen Hersteller und Anwender vor zahlreiche Herausforderungen und Fragen, denen sich der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML widmet. Das Projekt mit dem Titel ‚Technologie-Roadmaps für die Intralogistik 2025‘ untersucht verschiedene Technologiepfade für die Intralogistik und welche Chancen und Risiken damit für die Hersteller verbunden sind. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2018 im Rahmen der Cemat vorgestellt.“

Dennoch: Was das laufende Jahr 2017 betrifft, so prognostizierte der VDMA Fördertechnik und Intralogistik für die Branche Wachstum von drei Prozent – dank Industrie 4.0. Die Entwicklung in einzelnen Teilbranchen kann dabei unterschiedlich ausfallen. „Zwar sind die internationalen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit nach wie vor unbeständig, der Bedarf an Industrie-4.0-fähigen Lösungen steigt jedoch an. Hier überzeugen die deutschen Hersteller mit ihrem hohen technologischen Standard und ihrer Qualität im internationalen Wettbewerb“, erklärt Rosenbach.

Die Zeichen stehen auf Wachstum

Vor allem im europäischen Binnenmarkt ist der Bedarf an moderner und zukunftssicherer Intralogistik hoch. Fast 60 Prozent des Gesamt-Exportvolumens der deutschen Intralogistik-Anbieter geht in das europäische Ausland. Die deutschen Hersteller steigerten ihre Ausfuhren um sechs Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Die deutschen Intralogistik-Anbieter erreichten 2016 ein geschätztes Produktionsvolumen von 20,8 Milliarden Euro (plus 1 Prozent im Vergleich zu 2015). Wichtiger Treiber dieser Entwicklung sind die Branchen Handel und Logistikdienstleistung. Für den wirtschaftlichen Erfolg von Online-Händlern oder stationärem Handel sind effiziente Logistikprozesse von entscheidender Bedeutung. Digitalisierung und Individualisierung verlangen komplexe Sendungsstrukturen, einen hohen Automatisierungsgrad und ein effizientes Retourenmanagement. Der Kunde entscheidet, wann, wo und wie er einkauft, und sowohl der reine Online-Händler als auch der stationäre Handel müssen die Effizienz der Lieferketten sowie die Produktivität steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf der Cemat finden sie die passenden Logistiksysteme für Omnichannel- oder Crosschannel-Lösungen.


f+h Videolinks

Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA, über die CeMAT 2018.

 

Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, über die „Bedeutung von Industrie 4.0 für die Logistik“.

 

Dr. Henry Puhl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Still GmbH, beleuchtet ebenfalls die „Bedeutung von Industrie 4.0 für die Logistik“.

Holger Seybold

Gepostet von: Holger Seybold

Holger Seybold ist Redakteur für Intralogistik und Sonderprojekte. Er ist technikbegeistert und bekennender Digitalist. Besonders aktuelle Technologien rund um Industrie 4.0 und das Internet der Dinge faszinieren ihn.

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