Seite auswählen

Bei Feuergefahr – Schotten dicht!

Bei Feuergefahr – Schotten dicht!

Förderanlagenabschlüsse sichern brandschutztechnische Trennung von Gebäudeteilen

Automatische Fördersysteme bewegen unterschiedliche Materialien oder Waren durch alle Unternehmensbereiche und durchlaufen dabei zwangsweise die dafür notwendigen Öffnungen in Brandwänden und -decken. Im Brandfall müssen diese Wand- und Deckendurchbrüche automatisch und zuverlässig verschlossenen werden. Hier kommen Feuerschutzabschlüsse für bahngebundene Förderanlagen, sogenannte Förderanlagenabschlüsse (FAA), zum Einsatz.

Bei Feuergefahr – Schotten dicht

Der Einsatz von Förderanlagenabschlüssen soll eine unkontrollierte Ausbreitung von Feuer und Rauch in angrenzende Gebäudebereiche für einen definierten Zeitraum verhindern. Dies fordern nicht nur baurechtliche Vorschriften. Auch Gebäude- und Betriebsausfallversicherungen verlangen eine bauliche Segmentierung von Gebäuden, also die brandschutztechnische Abtrennung angrenzender Bereiche.

Umfangreiche Zulassungsprüfung

Verläuft eine Förderstrecke z.B. durch eine Brandwand, kommt der Betreiber um einen selbstschließenden, feuerbeständigen Förderanlagenabschluss (Feuerwiderstand in Deutschland mindestens über 90 Minuten gefordert) nicht herum. Die Verwendbarkeit eines FAA muss durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) − im Ausnahmefall durch eine Zustimmung im Einzelfall − oder eine Europäische Technische Bewertung (European Technical Assessment – ETA) nachgewiesen sein. Grundlage hierfür sind entsprechende Brand- und Klassifizierungsprüfungen. Demnach müssen Förderanlagenabschlüsse entweder erfolgreich nach der Europäischen Norm EN 1366-7 (harmonisiertes Prüfverfahren) oder nach DIN 4102-5 in Verbindung mit der „Richtlinie für die Zulassung von Feuerschutzabschlüssen im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen“ des DIBt geprüft sein. Hierin liegt bereits ein maßgeblicher Unterschied zu herkömmlichen Feuerschutztüren und -toren. Denn was vielen Betreibern nicht bewusst ist, Feuerschutzabschluss ist nicht gleich Förderanlagenabschluss.  […kostenlos weiterlesen im f+h E-Paper]


Den kompletten Artikel lesen Sie kostenlos im f+h E-Paper

Button zum Artikel im E-Paper [öffnet sich in neuem Tab]

Teilen:

Veröffentlicht von

Redaktion F+H

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern auch die Logistikbranche disruptiv – damit stehen Logistikunternehmen vor einer zukunftsbestimmenden Herausforderung. Die f+h bietet ihren Lesern den notwendigen Überblick, Durchblick und Weitblick, diese neuen Anforderungen erfolgreich umzusetzen. Systemorientiertes Denken und vernetztes Handeln entlang der Wertschöpfungskette sind die Erfolgsfaktoren der Zukunft: Die Redaktion f+h stellt bei der Präsentation von Produkten den Kontext zum jeweils übergeordneten System her und bewertet den Effizienzbeitrag für die jeweilige Supply Chain.

ANZEIGE

Bevorstehende Veranstaltungen

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

ANZEIGE

ANZEIGE

DIGITAL SCOUT HANNOVER MESSE DIGITAL EDITION 2021

Aktuelle Ausgabe