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Auge in Auge: Das Interview mit Timo Antony von Hyster

Auge in Auge: Das Interview mit Timo Antony von Hyster

Wenn in einem Unternehmen ein neuer Manager seine Arbeit aufnimmt, weckt dies zwangsläufig das Interesse der Redaktion f+h. So auch im vorliegenden Fall. Und so traf sich die Redaktion mit Timo Antony, um sich mit dem Area Business Director Central Europe bei Hyster Deutschland über seine beruflichen Ziele auszutauschen.

“Lösungsorientiert handeln ist Teil unserer DNA”
Timo Antony, Area Business Director Central Europe, Hyster

Herr Antony, der Wirtschaftswissenschaftler Heribert Meffert hat die Funktion des Marketings als marktorientierte Unternehmensführung definiert. Können Sie sich mit dieser Definition einverstanden erklären?

“Wenn man Heribert Mefferts Definition so versteht, dass Unternehmen nur das produzieren was der Markt verlangt und das Management das jeweilige Unternehmen entsprechend führt, passt die Aussage auf jeden Fall. Den Beweis dafür liefert Meffert im Umkehrschluss doch gleich mit. Was würde denn passieren, wenn Unternehmen ihr Marketing nicht am Markt orientieren und ihre Produkte nicht den Marktanforderungen genügen würden? Absatzprobleme, Preisverfall, schlechtere Qualität und weniger Neuentwicklungen sowie eine geringere Anzahl von Innovationen wären die Folge. Bedarfsorientierung ist schlichtweg der Schlüssel zum Unternehmenserfolg.”

Mefferts, in der Tat, wohl eher übergreifend gedachte Definition passt eigentlich zielgenau für den B2B-Bereich, also für das Investitionsgütermarketing. Was muss das Investitionsgütermarketing heute können oder woran muss es sich orientieren?

“Das Investitionsgütermarketing muss sich heute mehr denn je am Bedarf orientieren. Dabei ist es für eine internationale Marke wie Hyster enorm wichtig, den Bedarf in einzelnen Regionen, Ländern und Kontinenten zu kennen. Unser Ansatz ist es herauszufinden, was der Flurförderzeugbetreiber wirklich benötigt. Mit unserem Produktportfolio und Leistungsangebot wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, dem Wettbewerb immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein.

Im Investitionsgütermarketing arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen. So werden zum Beispiel die Fahrer unserer Stapler ständig befragt, um die Ergonomie der Sitze und der Sitzposition zu optimieren sowie den Geräuschpegel und die Vibrationen in der Fahrerkabine zu verringern.”

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Veröffentlicht von

Redaktion F+H

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern auch die Logistikbranche disruptiv – damit stehen Logistikunternehmen vor einer zukunftsbestimmenden Herausforderung. Die f+h bietet ihren Lesern den notwendigen Überblick, Durchblick und Weitblick, diese neuen Anforderungen erfolgreich umzusetzen. Systemorientiertes Denken und vernetztes Handeln entlang der Wertschöpfungskette sind die Erfolgsfaktoren der Zukunft: Die Redaktion f+h stellt bei der Präsentation von Produkten den Kontext zum jeweils übergeordneten System her und bewertet den Effizienzbeitrag für die jeweilige Supply Chain.

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