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6 Roboter organisieren 14.000 Behälter

6 Roboter organisieren 14.000 Behälter

Roboter im Kleinteilelager

Am Firmensitz eines Herstellers von Verpackungsmaschinen soll ein leistungsfähiges automatisches Kleinteilelager zur Versorgung der Montage entstehen. Für die speziellen räumlichen Gegebenheiten sowie die Materialflussanforderungen vor Ort wurde von Hörmann Logistik eine Autostore-Lösung konzipiert und umgesetzt.

Autostore mit 14.000 Behältern für die Produktionsversorgung realisiert

Als weltweit agierender Hersteller auf dem Gebiet der Verpackungstechnologie entwickelt die Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG, Dresden, qualitativ hochwertige und intelligente Verpackungsmaschinen. Mit Innovationskraft und Premiumqualität hat sich das Unternehmen auf Maschinen für kleinstückige Artikel in der Food- und Nonfood-Branche spezialisiert. Im Zuge eines Werkneubaus wurde nach einer geeigneten vollautomatischen Lagerungsmöglichkeit von Kleinteilen gesucht, von der aus die Montage just-in-time versorgt werden sollte. Für die Anforderungen wurde von der Hörmann Logistik GmbH, München, ein Autostore System vorgeschlagen, das die Anforderungen hinsichtlich Dynamik, Platzverbrauch, Verfügbarkeit, Redundanz und Erweiterbarkeit erfüllt.

Die Fakten zum Autostore-System bei Theegarten-Pactec

  • Aluminium Rastersystem mit einer Höhe von 5.420 mm
  • 14.000 Behälter in Stapeln mit jeweils 16 Ebenen
  • 6 autonome Roboter
  • 3 Carousel-Kommissioniermodule mit passenden Hebehilfen
  • 1 Service-Grid mit Wartungsbereich für Roboter
  • Montagebeginn: Mai 2016
  • Übergabe: August 2016

Insgesamt umfasst das Autostore-Lager von Theegarten-Pactec rd. 14.000 Behälter, sechs Roboter und drei Einlager-/Kommissionierarbeitsplätze. Das Autostore-System besteht aus Stapeln mit jeweils 16 Behältern, die direkt auf dem Hallenboden stehen. Oberhalb der Behälterstapel ist das Fahrschienensystem (Grid) montiert, auf dem sich batteriebetriebene, autonome Roboter bewegen und kooperativ Behälter aufnehmen, umsortieren und zu den angekoppelten Kommissionierplätzen bringen. Das maximale Gesamtgewicht der Behälter beträgt 35 kg bei einer Netto-Zuladung von rd. 30 kg. Aufgrund ihrer vier, über Eck angeordneten Räderpaare können sich die Roboter in zwei Richtungen bewegen und so jede Position im Raster erreichen. Auf dem Grid bewegen sich die Geräte, die über WLAN mit der Steuerung kommunizieren und von ihr die Transportaufträge erhalten, mit einer Beschleunigung von 0,8 m/s² und einer Geschwindigkeit von 3,1 m/s. Bei geringer Auftragslast oder zu geringer Batteriekapazität fahren die Roboter selbstständig zu einer der Ladestationen am Rand des Grids. […weiterlesen im f+h E-Paper]


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Veröffentlicht von

Holger Seybold

In meiner täglichen Arbeit werde ich mit unterschiedlichen Technologien und abwechslungsreichen Herausforderungen konfrontiert. Die multimedialen Möglichkeiten sowie die Kommunikation via Social Media inspirieren dabei nicht nur meine journalistische Arbeit, sondern bieten auch dem Leser einen echten Mehrwert.

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